Von:  Jonathan Cahn - Der Lehrer und sein Schüler

 

"Kennst du den Namen Gottes?" fragte der Lehrer. "Ich weiß nicht, ob ich ihn kenne.." "Er setzt sich aus vier Buchstaben zusammen, dem Yod, dem He, dem Wav und dem He: YHWH. Es ist der heiligste aller Namen, so heilig, dass einige sich weigern, diesen Namen auszusprechen. Und doch sprichst du diesen Namen die ganze Zeit aus."

"Den heiligen Namen Gottes?" entgegnete ich. "Ich habe gar nicht darüber nachgedacht."

"Wenn du über dich selbst sprichst, sagst du den Namen". "Das verstehe ich nicht!"

"Wenn du dich glücklich fühlst, sagst du ich bin glücklich. Und wenn du es nicht bist, sagst du ich bin traurig. Wenn du anderen sagst wer du bist, sagst du ich bin, gefolgt von deinem Namen. YHWH bedeutet Ich-Bin . Es ist der Name des Ewigen, der Name Gottes, sein Name ist Ich-Bin ."

 

"Dann sprechen wir alle seinen Namen aus."

"Ja. Und du hast ihn immer ausgesprochen. Es ist tief verwoben in unser Sein, dass du beim Sprechen über dich selbst Seinen Namen aussprechen musst. "

"Warum ist das so?"

"Das liegt daran, dass deine Existenz von seiner Existenz kommt. Er ist der Ich-Bin von allem was existiert, der Ich-Bin von allem Ich-Bin. Dein Ich-Bin existiert nur aufgrund Seines Ich-Bin. Und da du von Ihm her kommst, kannst du nur von Ihm her den Grund und das Ziel deines Seins finden. Wenn du also deinen Namen sagst, sprichst du auch immer Seinen Namen aus. Und seinen Namen musst du immer zuerst sagen."

"...Weil..."

Weil seine Existenz zuerst war und deine Existenz aus der Seinen folgt. Deswegen musst du Ihn immer zuvorderst stellen und dann von dort aus, aus Ihm, alles andere fließen lassen. Lass alles mit Ihm beginnen und von Ihm aus strömen. Das ist das Geheimnis des Lebens. Nicht nur für Ihn zu leben, sondern aus seinem Leben heraus zu leben und sich aus seiner Bewegung heraus zu bewegen, aus Seinen Taten heraus zu handeln, von seinem Herzen aus zu fühlen und aus Seinem Sein zu sein und zu werden, der du bist durch den, der Ich-Bin ist.

 

 

Fremder ist nicht gleich Fremder

 

Die Fremdlinge sollst du nicht bedrücken, denn ihr seid auch Fremdlinge in
Ägyptenland gewesen.

2. Mose 22, Vers 20

Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden samt den Äckern und Frauen;
denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der Herr.

Jeremia 6, Vers 12


Sprüche im Sinne von 2. Mose 22, 20 sind im Zusammenhang mit der
Flüchtlingswelle und er illegalen Einwanderung, unter Berufung auf die
Bibel, bis zum Überdruss zitiert worden, was so gedeutet wurde, dass
es denen, die zu uns kommen, an nichts fehlen darf.

Biblische Aussagen wurden so politisch zweckentfremdet, weshalb zu
klären ist, was im biblischen Sinne Fremde und Fremdlinge sind.

Das Alte Testament redet von zwei Arten von Fremden. Der Fremdling
wird auf Hebräisch "Ger" genannt. In der griechischen Übersetzung des
Alten Testament, der Septuaginta, wird Ger durchgehend mit dem Wort
"Proselyt" wiedergegeben, wobei Judengenosse dasselbe ist.

Der "Ger" ist der Jude mit Migrationshintergrund, der als Ausländer und
Heide, voll in das Judentum aufgenommen wurde und die gleichen Rechte
und Pflichten, wie ein gebürtiger Jude hatte und auch als solcher angesehen
wurde und nicht bedrückt werden durfte.

Das Alte Testament unterscheidet Messerscharf zwischen dem "Ger" und
dem "Nechar". Das ist der Fremde, der sich nicht oder nicht vollständig
integriert hat. Von diesem "Fremden" redet die Bibel komplett anders.
Dieser "Fremde" wird distanziert bis feindlich wahrgenommen.

Das griechische Wort für diese Fremden heißt "lodrios". Verdeutscht:
"Hallodri". Das ist der Fremde, der Unpassende, der Außenseiter, der nicht
dazugehört. Er hat nicht die gleichen Rechte wie der Einheimische und der
diesen gleichgestellte Proselyt.

Der nicht-voll-integrierte Fremde, wird in der Bibel als ernsthafte Gefahr
und ausdrücklich als Strafe Gottes angesehen, der sich das Vermögen
des Volkes aneignet.

Aber zum Glück gibt es das heute nicht mehr. Oder doch?
Jordanisches TV diskutiert offen Deutschlands Unterwerfung unter den Islam
Zitat: „Wenn Deutschland sich weigert islamisiert zu werden bekämpfen wir den Staat“

Es ist deshalb von Vorteil, wenn man das zeitlos gültige Wort Gottes auch
hier ernst nimmt und zu einer differenzierten Sicht der Dinge kommt.

Jörgen Bauer

Pastor Jakob Tscharntke, Riedlingen, hat zu der Thematik zwei aufschlussreiche Predigten gehalten, die es in gedruckter Form
als Büchlein mit dem Titel "Einordnung der Zuwanderung aus biblischer
Sicht" zu kaufen gibt.

Mit freundlicher Genehmigung von Jörgen Bauer - Bibel-online net

 

 

 

 

Jesu letzte Worte am Kreuz sind eine Siegesproklamation. Wer das erkannt hat und im elenden Sterben Jesu am Kreuz nicht die "Niederlage eines Wanderpredigers, Religionsstifters oder einer gescheiterten Existenz", sondern den größten Sieg aller Zeiten erkennt, der hat begriffen um was es im
Evangelium geht.

Die ganze alttestamentliche Prophetie weist auf dieses Geschehen hin, das
jetzt vollbracht ist. Das bedeutet, dass der Widersacher Gottes entrechtet
ist und uns der Himmel offen steht, weil Gott in Gestalt seines Sohnes
Jesus Christus, selbst das zwischen IHM und uns bestehende Hindernis, in
Form der Sünde, als der Trennung von Gott, beseitigt hat.

Der Schuldschein der gegen uns stand, ist zerissen!

An uns liegt es jetzt, von dem unermesslichen Guthaben, das uns Jesus hier
erworben hat, fleißig abzuheben, in dem wir unsere Sünden bekennen und uns immer wieder vergeben lassen. (Was natürlich nicht heißt, munter drauf los, vorsätzlich zu sündigen, "weil ja alles vergeben wird", wie das manchmal hingstellt wird.) Und keine Schuld ist so groß, dass sie aus diesem Guthaben nicht bezahlt werden könnte.

Das ist die großartige und befreiende Botschaft des Evangeliums!

Einen ärgert das aber ganz gewaltig. Und das ist der Widersacher Gottes, der verloren hat und entrechtet wurde und keinen Anspruch mehr auf uns erheben kann.

Deshalb versucht der Böse ständig, die Botschaft vom Kreuz zu leugnen, zu verwässern, zu verfälschen und umzudeuten. Erkennbar an den Aussagen, die immer wieder - und leider auch von "gescheiten", im Dienste der Kirche stehenden Theologen und anderen Schlaubergern - zu hören sind.

Wie es sein kann, dass dem Leiden, Sterben und Auferstehen Christi tatsächlich die ihm zugeschriebene heilsgeschichtliche Bedeutung zukommt, entzieht sich unserem menschlichen Verstehen. Hier geht es um ein, unser Begreifen übersteigendes, hochheiliges Geschäft. Dass wir das nicht verstehen können, beweist überhaupt nichts.

Der Universalgelehrte und Christ Blaise Pascal sagte:

Menschliche Dinge muss man kennen, um sie zu lieben,
göttliche Dinge muss man lieben um sie zu verstehen.

So ist das wohl auch mit dem Kreuz Christi, das in der Mitte der Zeiten steht. Zum Lieben und Verstehen kann uns nur der Geist Gottes verhelfen, den Gott gerne allen gibt, die IHN ernstlich darum bitten.


Jörgen Bauer

 

 

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.


Matthäus 7, Vers 21



Mancher beruft sich ständig gern auf das "christliche Menschenbild", wobei nicht erkennbar wird, worin dieses Menschenbild besteht, da dieser Begriff bei völlig unterschiedlichen und auch gegensätzlichen Anlässen und solchen, wo man nun wirklich nichts Christliches erkennen kann, gebraucht wird.

Aber worin besteht nun dieses "Christliche Menschenbild", auf das man sich gerne beruft? Hierzu lässt sich nur soviel sagen, dass man das nicht sagen kann, weil es sich hier um einen vielseitig verwendbaren Begriff und einen rhetorischen Kniff handelt, die immer passt, weil sich jeder, der aus der christlichen Tradition kommt, darunter das seinen Vorstellungen Entsprechende vorstellen kann.

Und so hört man weiterhin: Wir glauben an Gott und orientieren uns am christlichen Menschenbild!" Wobei für „Gott“ dasselbe wie für das „Christliche Menschenbild“ gelten dürfte, weshalb sich jeder sein eigenes Gottes-Wunschbild schaffen kann.

Und hier gilt: "Prüfet alles und das Gute behaltet."

Denn wie sähe denn das „Christliche Menschenbild“ aus, das diesem
Anspruch gerecht wird?

Dazu gehörte die Erkenntnis, dass der natürliche Mensch, von Gott getrennt
ist und unter dem Zorn Gottes steht und dass es Jesus Christus ist, der uns
durch sein Leiden und Sterben mit Gott versöhnt hat.

Das ist die Mitte des Christlichen Glaubens ohne den niemand zu Gott kommen kann. Das ist es, was wir bekennen müssen und wo wir Wegweiser
auf Jesus Christus sein müssen.

Wer zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren ist, hat keine Probleme
damit, Gottes Gebote und seine Schöpfungsordnungen zu akzeptieren
und Irrlehren und Verführungen zu widerstehen.

Es ist dann z.B. klar, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen und füreinander bestimmt hat und dass menschliches Leben nicht verfügbar
ist, weshalb sich alle Experimente mit dem menschlichen Leben verbieten und Abtreibung als Mord erkannt und verurteilt werden müsste.

Es müsste klar sein, dass das Christliche Menschenbild auf Grundlagen
beruht, die der Staat selbst nicht schaffen und deshalb auch nicht ab-
schaffen kann.

Auch wenn sich diese Liste noch weiter fortsetzen ließe, ist schon bis
hierher soviel klar, dass das mit der „Orientierung am christlichen Menschenbild nur stimmen würde, wenn diese Grundsätze dann tatsächlich und
unbeirrt das Handeln bestimmen würden.

Und dass das nicht so ist, weiß jeder!

Aber was können wir dann tun?

Zweierlei: Zum einen unbeirrt die Wahrheit des Evangeliums bezeugen,
dabei dem Zeitgeist widerstreben und zum anderen beständig für die
Verantwortlichen beten, so wie es uns auch im Wort Gottes nahe ge-
legt wird.

Darüber hinaus sollten wir Gott bitten, dass er mit seinem Zorn zurück-
hält und uns weder an die Wand noch in den Abgrund fahren lässt, sondern noch Zeit zur Umkehr schenkt, denn es ist durchaus denkbar, dass
unser Land reif für das Gericht Gottes ist!!

Von C.S. Lewis aus "Gott auf der Anklagebank."

 

 

 

Auf die Frage meinerseit, warum es so schwierig ist Menschen dazu zu bringen wenigstens mal "zu prüfen ob das was in der Bibel steht stimmt oder nicht", habe ich untenstehenden Auszug aus einem Buch von C.S. Lewis gefunden. Es wäre wünschenswert wenn mancher sich die Bücher dieses tollen Autors besorgen würden. Vor allem kritische Leute könnten einige aufschlussreiche Fragen und Gedanken kennenlernen die sie sich ansonsten so nicht gemacht hätten.

 

Die Frage , vor die jeder von uns gestellt ist, heißt nicht: "Kann man ein guter Mensch sein, ohne dass man Christ wird?" Sie heißt: "Kann ich es?" Wir wissen alle, dass es gute Menschen gegeben hat, die keine Christen waren; Männer wie Sokrates, Konfuzius, die das Evangelium nie gehört haben oder wie J.S. Mill, der einfach nicht glauben konnte. Angenommen, der christliche Glaube wäre wahr, dann lebten diese Männer in echter Unwissenheit oder aufrichtigem Irrtum. Wenn ihre Absichten so gut waren, wie ich annehme (denn natürlich kann ich ihre geheimsten Gedanken nicht lesen), dann hoffe und glaube ich, Gottes erfinderische Gnade wird den Schaden wieder gutmachen, den ihre Unwissenheit, bliebe sie sich selbst überlassen, ihnen und ihren Mitmenschen sonst zugefügt hätte.

Wenn mich aber jemand fragt: "Kann ich ein guter Mensch sein, ohne dass ich Christ bin?", dann hat er offensichtlich andere Voraussetzungen. Wenn er nichts vom Christentum wüßte, könnte er diese Frage auch nicht stellen. Wenn er davon wüßte und es ernsthaft geprüft und als unwahr verworfen hätte, dann würde er diese Frage auch nicht stellen. Einer, der so fragen kann, weiß vom Christentum und ist keineswegs sicher, ob es nicht wahr sein könnte. Seine Frage heißt in Wirklichkeit:"Muss ich mich damit herumschlagen, das zu ergründen? kann ich nicht ausweichen, einfach so tun, als ob, und mir Mühe geben, gut zu sein? Genügt mein guter Wille denn nicht, um mich sicher und rechtschaffen ans Ziel zu bringen, ohne daß ich an diese leidige Tür klopfe, um herauszufinden, ob jemand dahinter ist oder nicht?"

Dieser Mensch verlangt tatsächlich die Erlaubnis, mit seinem "Gutsein" durchs Leben zu kommen, bevor er alles daran gesetzt hat zu erfahren, was überhaupt "gut" heißt; diese Antwort sollte genügen. Aber etwas muss dazu noch gesagt sein: Wir müssen gar nicht untersuchen, ob Gott ihn für seine Feigheit oder Faulheit bestrafen wird; soche Leute bestrafen sich selbst. Dieser Mann drückt sich. Er versucht absichtlich nicht zu wissen, ob der christliche Glaube wahr oder unwahr ist, denn er befürchtet unabsehbare Schwierigkeiten, fall es sich als wahr erweist. Dieser Mensch ist wie einer, der absichtlich "vergißt", einen Blick aufs Anschlagbbrett zu werfen, weil er befürchtet, er könnte dort seinen Namen entdecken und irgendeine unangenehme Arbeit verrichten zu müssen. Er ist wie einer, der sein Bankkonto lieber nicht anschaut, weil er Angst hat zu erfahren, was darin steht. Er ist wie einer, der nicht zum Arzt geht, wenn er einen verdächtigen Schmerz zu spüren beginnt, weil er Angst hat vor der ärztlichen Diagnose....

 

Was werden viele Menschen tun wenn sie herausfinden müssen, dass das Christentum wahr ist.