Aktuelles:

Dieser Brief hat AMOS-Mission heute erreicht:

 

NEWSLETTER Raport from Durrës Christian Center to Eugen

 

Encourage testimonys The Elvis Bajrami Family:  This family from our visit accepted Jesus as the Lord and Savior of their lives.  My parents asked for a Bible.

 

Emiljan Sofia family  Emiljan Sofia is an orphan, affected by the earthquake.  Last week was very sick, we bought medicine and food.  Now he is fully healed.

 

Family Rescue Lila Lac:  Shpetim Lila is the chief of police in the City of Lac.  He serves as a pastor in Lac.  Together we have done Bible school.  We visited his home with Suada and Renato traveled to Lac.  We helped him with food.  We are prophetically praying for his son who is sick.  I encouraged him not to give up the service.

 

Family Suada and Ervin Broli:  This family is a regular member of our church.  It is affected by the earthquake.  Suada has just become a mother for the second time.  Ervin is currently out of work due to the virus.  We helped with baby milk and family food and medicine.  The older boy has been diagnosed with brain disease.

 

Family Marjana Marku: She is the mother of two baby twins.  Abandoned by her husband and depressed.  We helped with family meals and baby milk.


2. Dear Eugen thank you on behalf of the Church of Durres Christian Center, the leadership and emergency group Jeton Bajram, Suada Cerma, Renato Bajrami and Diana Proga.  Thank you for being with us in these difficult times.  For your contribution to people affected by the earthquake and now in the time of COVID-19.  Our prayer is that God may continue the good work that has begun in you, through you and your work.  Amen!

März: 2020

 

 

Der Corona Virus hat auch Albanien voll im Griff. Zwar haben wir insgesamt bisher nur 58 gemeldete Infizierte und letzte Woche den bisher einzigen Todesfall, aber die Sicherheitsvorkehrungen sind extrem streng. Auch bei uns sind alle Restaurants, Cafes und Kneipen geschlossen. Außerdem dürfen wir nur morgens 2 Stunden,- von 6:00 bis 8:00 und Nachmittags von 16:00 bis 17:00 Uhr, also nochmal eine Stunde, Autofahren. Das schränkt natürlich sehr ein. Ebenfalls sind alle Veranstaltungen und Meetings verboten. Genau wie in Deutschland dürfen auch in Albanien keine Gottesdienste stattfinden. Die Shops und Supermärkte allerdings sind offen womit die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet ist. Selbstverständlich sind auch die Apotheken geöffnet. Ab 18:00 Uhr gilt seit gestern ein Ausgangsverbot.

 

Außerdem ist jeder verpflichtet Gesichtsmasken zu tragen.

 

Die ganze Situation ist surreal und gespenstisch aber das gilt für andere Länder ja auch und natürlich bin ich über die täglichen „Maßnahmen“ in Deutschland informiert;  Ich persönlich bin, was den ganzen Hype um dieses Virus angeht, sehr „bestürzt“.

 

Aber allen Widrigkeiten zum Trotz haben wir einen Transport von „Hoffnung und Hilfe erhalten“. Allein die kleine Irrfahrt des LKW´s war schon interessant; Es war keine Durchfahrt durch Kroatien, Bosnien und Montenegro möglich und fast hätten die Fahrer aufgegeben. Aber wir haben dann euch eingeschaltet und ab da wurde die Fahrt im Gebet begleitet. Die Fahrer sind von der kroatischen Grenze wieder zurück nach Slowenien, und von dort nach Italien und dann über Triest nach Bari gefahren. Kurz vor dieser Entscheidung kam die Meldung, dass LKW´s mit wichtigen Waren und Hilfstransporte mit der Fähre nach Albanien übersetzen könnten. Der LKW musste dann in Bari noch von Samstag Nacht bis Montag 14:00 warten und konnte dann auf die Fähre. Diese hatte gerademal 5 andere LKW an Bord als sie übersetzten. Als Sicherheit musste jeder Fahrer in einer Einzelkabine schlafen. Ankunft in Durres war dann 23:00 Uhr.

 

 

Wir haben uns ziemlich viele Sorgen gemacht was dann Zoll und Einfuhr anging und wieder beteten sehr viele von euch dafür. Als Ergebnis dessen war es fast ein „Erlebnis“ wie einfach sämtliche Papiere zu machen, die Einfuhr und das  abladen danach funktionierten. Wir haben das alles innerhalb von weniger als 8 Stunden bewältigen können, so dass der LKW am Dienstagabend wieder auf die Fähre sollte,- da kam dann auf einmal die Nachricht, dass nur ein Fahrer pro LKW auf die Fähre dürfe und wieder habt ihr gebetet und beide durften drauf,- endlich um 23:00 war der LKW wieder auf dem Weg nach Italien und hat den Hafen von Bari heute um 10:00 Uhr verlassen und ist jetzt auf dem Heimweg.

 

Wir konnten Material von der "Fa.Mindray" für das Hospital bringen und auch von der "Fa. Sirona" bekamen wir kleine Teile für die Zahnarztklinik gespendet. Und natürlich Nahrungsmittel, Kleidung und Betten, sowie einige Rollstühle.

 

Wir haben die letzten Tage, seit Freitagmorgen letzte Woche, erlebt wie Gott sich der Dinge angenommen hat. Wir haben erlebt, wie Gebete quasi die schlimmsten Erwartungen außer Kraft setzt und wie Gebete geschlossene Türen öffnet. Die Dogana „musste“ die Papiere machen obwohl mir zuvor von dem Sachbearbeiter gesagt wurde es würde mindestens 14 Tage dauern in „dieser Krise“. Und die Polizei, die zum Beispiel die Quarantäne von Luka kontrollierte,( er hatte Kontakt zu Verdachtsfällen, blieb aber selber verschont) - kam nicht eine Minute lang vorbei um uns erwartete Probleme zu bereiten…Somit konnten wir zügig abladen und trotz der Einschränkung der Fahrerlaubnis hier in Albanien, alles direkt verteilen. (Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben…)

 

Diese Erfahrungen der letzten Tage ermutigen mich sehr folgendes Statement abzugeben: Lasst uns die ganze Situation mit diesem Coronavirus und den Umständen die damit verbunden sind,  in die Verantwortung Gottes geben. Lasst uns beten, dass Jesus der Herr ist über alles ist was passiert. Befehlen wir ihm unsere Wege an und lassen ihn unsere Schritte lenken. Lasst uns wieder Gott erheben und ihn den Herrn sein, der er ist. Das braucht nicht nur Deutschland, oder Albanien, sondern die ganze Welt. Geben wir unser Leben, unsere Gemeinden, unsere Städte, unsere Länder wieder an unseren Gott und stellen wir uns ihm wieder gehorsam zur Verfügung. Legen wir unsere „toten Werke“ wieder ab und lassen Gott tun was ihm gefällt. Und vielleicht wird es Zeit den Namen Jesus wieder zu erhöhen, so dass er gehört wird an dem Ort wo wir sind. In der Offenbarung steht, dass Krisen eine Chance sind wieder zu Gott zu rufen und zu ihm umzukehren; lasst uns beten, dass genau das geschieht.

 

 

 

Februar 2020

Wir waren für 18 Tage in Deutschland; zum einen haben meine Stiefkinder Maria und Osama eine Ausbildung in Reutlingen angefangen und zum zweiten habe ich den kommenden Transport von „Hoffnung und Hilfe e.V.“, der am 15. Februar in Albanien ankommen soll, mit vorbereitet. Deshalb war ich auch bei deren Fahrertreffen in Stuttgart-Echterdingen. Wie es aussieht, bekommen wir vor allem für Thumane, jener Ortschaft, die bei dem starken Erdbeben den größten Schaden und leider auch die meisten Todesopfer zu beklagen hatte, einiges an Nahrungsmitteln und Kleidung. Beides wird dringend benötigt ... Wahrscheinlich wird der LKW auch 2-3 Paletten Windeln mitbringen können, die uns die „Fa. Hartmann“ aus Heidenheim als Sachspende zur Verfügung stellen kann. Die Windeln sind für Zaimir in Burel, der eine Behinderteneinrichtung leitet und dort sich täglich um 175 Menschen kümmert. Er hat auch eine kleine Gemeinde, bei der unser Freund Brent aus Amerika zur Zeit dient. Außerdem verköstigt er täglich jeden Mittags noch etwa 30 Kinder …

 

Auf unserer Rückfahrt nach Albanien konnte ich noch ein EKG und Pulsoximeter für das Krankenhaus mitnehmen. Dort gab es einen ziemlich verheerenden Brand, bei dem drei Stockwerke völlig zerstört wurden und leider auch einiges an medizinischem Gerät ein Opfer der Flammen wurde. Ihr könnt euch vorstellen, wie die sich gefreut haben. Allerdings brauchen sie noch Patientenmonitore und nach wie vor ein C-Arm-Röntgengerät für den OP. Aber daran arbeiten wir bereits.

 

 

Die Autofirme „Barth“ aus Schopfloch hat uns zwei ältere Autos als Sachspende gegeben. Eines ging an Luka und eines an Jeton, seines Zeichens Pastor der „Centra Kristere Durres“ Gemeinde. Er ist einer der hauptamtlichen Arbeiter, die den vielen Menschen helfen, die bei dem Erdbeben fast alles verloren haben. Für Jeton ist das Auto ein großer Segen, weil er dadurch unabhängiger ist … Außerdem kann er nun viele Leute besuchen, ohne laufend um ein Auto bitten zu müssen …

 

Selbstverständlich geht die Unterstützung von Familien und Einzelpersonen mit Essen, Kleidung, Rollstühlen und was ansonsten noch benötigt wird, weiter; und erst jetzt wird das eigentliche Ausmaß der ungezählten Nachbeben sichtbar. 70% der Häuser in Durres sind beschädigt und ungezählte sind nicht mehr bewohnbar. Deshalb verteilen die verschiedenen Gemeinden an ihre jeweiligen Mitglieder auch viel Essen, Decken, Medikamente, Windeln und was sonst noch wirklich wichtig ist. Auch Heizkörper oder kleine Gasheizungen werden verteilt, um es zumindest während der Nacht einigermaßen warm zu haben.

 

 

Inzwischen werden an vielen Stellen Wohncontainer aufgestellt. Allerdings müssen sich die Leute diese kaufen. Das ist nur für die wenigsten möglich und deshalb bleiben die Ärmsten nach wie vor in einer unerträglichen Situation. Das heißt für uns natürlich, dass wir so viele Menschen wie eben möglich weiter unterstützen müssen, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch tun. Aber ich gebe auch unumwunden zu, dass wir da manchmal völlig überfordert sind.

 

Die Nachbeben haben bisher nicht aufgehört. Vor 10 Tagen gab es noch einmal ein starkes Beben der Stärke 5,4, wieder in Durres, Thumane und Fush Kruija. Wir können Gott dafür danken, dass es keine neuerlichen Schäden, sowohl an den Gebäuden, als auch bei Menschen gab. Allerdings ist die Panik und Angst in der Bevölkerung sehr groß und das ist ein wirkliches Problem. Die einzig gute Nachricht momentan ist, dass es seit 48 Stunden ruhig geblieben ist; die längste Zeit ohne Beben war seit November 17 Stunden ...

 

Sollte ich Gebetsanliegen nennen, dann würde das eine sehr lange Liste ergeben und deshalb nur die dringendsten: 

  1. Das wirkliche Ende der Nachbeben
  2. Keine Probleme bei der Einfuhr der Hilfsgüter
  3. Ein Ende der anhaltenden Panik und Angst
  4. Ermutigung der Pastoren und Leiter
  5. Für diejenigen, die hier bis zum Anschlag helfen und einen tollen Job machen!

 

Januar 2020:

 

Willkommen im neuen Jahr 2020. In Albanien haben wir Neujahr standesgemäß begonnen: 4,4 auf der Richterskala … Ja, die Nachbeben ziehen sich immer noch hin. Die längste Erdbeben freie Pause dauerte 17 Stunden. Heute Morgen waren es relativ moderate 3,1 ... Im Gegensatz zu Puerto Rico geht es uns aber gut; dort hat es täglich 5-8 Beben meistens um die 4,9 auf der Richterskala gegeben … (erstaunlich, wie man sich auf einmal für so etwas interessiert. Sagt die Bibel nicht, dass es Erdbeben geben wird, hier und da …?)

 

Heute Nacht hat es im Hospital Durres gebrannt. In der Orthopädie (die Abteilung von Dr. Tanny) ist um 01:00 Uhr ein Feuer ausgebrochen und hat sich rasend schnell ausgebreitet. 3 Stockwerke sind quasi zerstört und viel Equipment ebenfalls. Gott sei Dank hat es keine Verletzten gegeben, da die Nachtschichten schnell und zuverlässig gearbeitet haben und viele Patienten rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Aber das alles wieder zu reparieren … wow. Das Feuer entstand wegen eines Defekts im Stromverteiler der Orthopädie..

 

 

Inzwischen ist das Ausmaß der vielen Erdbeben ersichtlicher und als „AMOS-Mission“ sind wir quasi im Dauereinsatz. Es wird viel gebraucht, weswegen wir in Absprache mit „Hoffnung und Hilfe e.V.“ nochmals vor einen Hilfstransport organisieren werden, der übrigens viel Gebet als „Begleitung“ brauchen wird, weil die staatlichen Stellen durch Blockieren und Versagen "glänzen" … Wir wollen vor allem auch in Thumane helfen; dort sieht es nach wie vor schlimm aus. Aber auch in Durres wird immer noch viel gebraucht. So versuchen wir zu verteilen, wo immer es auch geht. In diesem Zusammenhang bin ich echt dankbar für die „Johanniter“, die in Shkodër sind. Sie rufen uns immer wieder an und fragen, was sie für uns tun können. Es waren bereits zwei Kleintransporter dort, um Sachen abzuholen … Klasse! Für ein älteres Ehepaar konnten wir ein neues Fenster kaufen; sie haben nur 50.-€ Pension im Monat … und in Shkozet haben wir ein ganzes Viertel mit Essen versorgt. Momentan versuchen wir Wohncontainer zu besorgen, die in der Nähe von Durres hergestellt werden. Wir wollen bald in Verhandlungen treten.

 

Videos der Konferenz mit Dr. Baruch Korman online.

 

Nun hat TV 7 Albania die Videos der Konferenz mit Dr. Baruch Korman online gestellt. Sie sind für alle Interessierten hier zu finden