Aktuelles:

Februar 2021:

 

Ein neuerlicher LKW von Hoffnung und Hilfe e.V. kam am 11. Februar in Durres an. Grund hierfür war, dass die Johanniter uns als AMOS nochmals 1150 Weihnachtspakete gegeben haben. Diese waren für insgesamt sechs Organisationen gedacht, die hauptsächlich unter armen Familien, Waisenkindern, Behinderten und mit den nach wie vor vielen Opfern des Erdbebens vor 14 Monaten arbeiten. Die komplette Organisation war aus dem Grund etwas schwieriger, weil vier dieser Organisationen zum ersten Mal von uns bedacht werden sollten. Als ich diese Organisationen kontaktierte, nachdem sie mir von Gott ans Herz gelegt wurden, war der durchgehende Tenor: „Das kommt gerade zur rechten Zeit, die Not ist wirklich immens …“ Na dann! Gott sieht das Leid seiner Kinder. Wie bereits beim letzten Transport war ich allerdings fast völlig auf mich alleine gestellt. Und wir hatten diesmal echte Probleme bei der Besorgung der Dokumente. Die DOGANA (Zoll) glänzte vor allem darin, dass sie uns komplett hängen ließen. Erst als dafür gebetet wurde und die Gerechtigkeit Gottes hierfür „in Anspruch“ genommen wurde, tat sich etwas. Schlussendlich hat alles zeitlich noch rechtzeitig geklappt und der LKW, den wir diesmal in Elbasan (ca. 80 Km von Durres entfernt) entladen haben, konnte sich nach 36 Stunden wieder auf den Heimweg begeben ...

 

 Der Platz in Elbasan, an dem wir dieses Mal entladen hatten und auch 250 Pakete, Suppen und Süßigkeiten, sowie einige Pakete an Waschpulver übergeben konnten, gehört zu der Organisation Aid to the Balkans. Die Verantwortlichen sind Elona Deliu und ihre Schwester. Elona ist gleichzeitig noch Anbetungsleiterin in einer Freikirche und schon sehr lange eine gute Schwester in Jesus. Der Dienst von Aid to the Balkans hat zwei Waisenhäuser und einen  Kindergarten und kümmert sich um Alleinstehende und Witwen. Außerdem versorgen sie noch ca. 250 sehr arme Familien und haben einen evangelistischen Straßendienst … Als AMOS unterstützen wir Elona nun schon seit sechs Jahren …

 

Eine der Organisationen, die Jesus mir auf das Herz gelegt hat, ist "Bashkesia e Jezusit Fush Kruje". Dort waren die Auswirkungen des Erdbebens vor 14 Monaten extrem und Hilfe kam sehr spärlich an. Einer der Pastoren dort ist Dag. Über ihn haben wir die Pakete zu der Gemeinde Jesus bringen können. 

 

Wir hatten auf dem LKW auch noch Medikament für eine Chemotherapie. Romina Mehmeti, Mutter eines kleinen Kindes, leidet an Leukämie und muss die Kosten für die Chemo selber tragen. Das Medikament würde in Albanien über 2000,- € kosten, in Deutschland etwa 700 - 900,- €. Durch eine unglaubliche Führung Gottes übernahmen die Johanniter schlussendlich die Kosten und Hoffnung und Hilfe e.V. brachte das dringend benötigte Medikament mit.

 

Eines der vier neuen Projekte, die wir ab jetzt unterstützen wollen, gehört Pastor Nick und Sara Wakeley. Nick ist Engländer und bereits 25 Jahre in Albanien. Er hat einen kleinen Hauskreis, geht aber zu über 300 Familien, um dort das Evangelium zu predigen und zu helfen, wo immer es möglich ist. Er ist total happy, als ich ihn kontaktierte und fragte, ob er Unterstützung bräuchte. Und wie er die braucht!! Nick und ich kennen uns auch schon seit über 10 Jahren. Für ihn freue ich mich, dass „Gott seinem Dienst gedachte ...“ Er hat direkt angefangen zu verteilen …

 

Aber Nick und seine Frau Sarah gehören auch zu jenen, die in die Berge gehen um dort das Evangelium zu verkünden. Und jetzt konnten sie auch Geschenke mitbringen, die sie an dort lebende Menschen verteilen konnten.

Obwohl die letzten Wochen enorm belastend waren, bin ich doch dankbar, dass Jesus sich um seine Schafe kümmert und auch seine Diener nicht im Stich lässt. Dieser Transport ist ein Zeugnis seiner Gnade gewesen und wird ein Zeugnis für viele, sehr viele Menschen sein, die reichlich beschenkt wurden und werden.

 

Eine andere neue Gemeinde, die Jesus mir auf das Herz legte, ist in Burel, die "Assemble te Jezu". Der Pastor dort ist recht jung, verheiratet und hat zwei Kinder. Als ich ihn fragte, ob er für seine Gemeinde noch Essen und Geschenke bräuchte, kam die gleiche Antwort. Es war ebenfalls eine Gebetserhörung; er war sehr überrascht, dass ich mich bei ihm gemeldet hatte. Auch er hat schon Bilder an mich geschickt.

 

 

Dezember 2020: "Hoffnung und Hilfe" Transport trotz Corona!

 

Am 13. Dezember kam der letzte Transport von Hoffnung und Hilfe in Albanien an. Hubertus und Andreas, die beiden Fahrer, waren schon mal da und haben sich sehr gefreut, uns wieder zu sehen. Leider mussten ich diesmal sämtliche Dokumente und die Einfuhr selber organisieren, da es einige meiner Freunde nicht für nötig hielten, mir zu helfen und das zu übernehmen. (Obwohl es so besprochen war ...) Deshalb war es erst am Dienstag möglich, alles zusammen zu haben. Das bedeutete aber einiges an Mehrkosten und vor allem ein Herumrennen und Herumfahren. ( Zwei Tage nur Durres-Tirana-Durres, von einem Ort zum anderen ...) Aus genanntem Grund haben wir die Abladestelle gewechselt und alles direkt vor unserem Haus abgewickelt. Dankbarerweise konnte ich alle Organisationen, die Material erhielten, zu uns herbestellen, so dass das Ab- und Umladen in einem Aufwasch  gemacht werden konnte.

 

Alles in allem und mit Hilfe von 20 Leuten, vor allem aber durch die Unterstützung meiner Stieftochter Maria, die quasi die ganze Zeit (drei volle Tage) mit mir umher gefahren ist und überall als Übersetzerin geholfen hat, konnten wir die Verteilung in gerade mal drei Stunden abwickeln, nachdem der Lkw nach zwei Tagen den Hafen verlassen durfte. Dadurch konnten die Fahrer noch rechtzeitig abends auf ihrer Fähre nach Bari sein. 

 

Neben Nahrungsmitteln, Waschmittel und 60 Kartons mit Kinderkleidung, die extra für drei Waisenhäusern in einer "Nacht- und Nebelaktion" gesammelt wurden, konnten wir noch dringend benötigte "Corona Schnelltests" von einem befreundeten Arzt erhalten, die wir direkt an Dr. Tanny vom Krankenhaus in Durres weitergegeben haben.

 

Aufgrund von Corona sind viele Organisationen, die normalerweise  Weihnachtspakete für Kinder nach Albanien bringen, in diesem Jahr ausgefallen. Für sehr viele christliche Gemeinden ist das ein großes Problem. In den letzten Wochen bekamen wir eine Anfrage nach der anderen, ob wir vielleicht doch Pakete bekommen würden. Leider war das nicht der Fall. Deshalb haben wir die "Weihnachtstrucker" der Johanniter, die normalerweise mit etwa sechs Lkw nach Albanien fahren, gefragt, wie es bei ihnen sein würde. Aber auch sie haben für dieses Jahr abgesagt, weil sie ihre ehrenamtlichen Fahrer nicht in ein "Risikogebiet" schicken dürfen.

 

Der zuständige Sachbearbeiter war jedoch bereit, uns 450 Pakete zu geben, wenn wir diese selber abholen und nach Albanien bringen würden. Die Fahrer von Hoffnung und Hilfe sind deshalb extra zu den Johannitern gefahren und haben die Pakete dort abgeholt und mit dem Transport mitgebracht. Diese gehen nun direkt an mehrere Organisationen in Burel, Tirana, Elbasan, Peqin und Durres. Aber auch an sehr arme Familien, zu denen wir Kontakt halten. Inzwischen ist alles verteilt.

 

Eine christliche Gruppe aus Trier, die von einem Bekannten geleitet wird, hatte die Idee, Weihnachtspakete nach Albanien zu AMOS zu schicken. Sie fragten mich darum, wie sie das am besten umsetzen könnten. Da das Center Kristian Durres mich ebenfalls anfragte, ob wir Pakete für ihre Kinder hätten, schlug ich dem Leiter in Trier vor, die Pakete über Hoffnung und Hilfe zu uns zu schicken. Zwar war das zeitlich sehr knapp, aber da ein Freund von mir sich bereit erklärte, 400 Kilometer nach Trier zu fahren und die Pakete abzuholen und auch noch in den Schwarzwald zu bringen, haben wir das auch noch hinbekommen; auch diese Pakete sind inzwischen bei den Kindern angekommen!

 

Damit ist nach mehrwöchiger Vorbereitung, viel persönlichem Engagement und herausragender Arbeit vieler doch noch trotz Corona viel Gutes und Schönes passiert und viele, sehr viele konnten reichlich beschenkt und versorgt werden. Ist Jesus nicht gut? Ist er!

 

November 2020:

 

Wir nähern uns unaufhaltsam Weihnachten. Für die Gemeinden in Albanien ist das immer ein bisschen Stress, weil sie an die Kinder und deren Familien Weihnachtspakete verschenken. Jedes Jahr sind deshalb viele Gemeindeleiter und Verantwortliche ziemlich nervös, da sie Organisationen finden müssen, die Weihnachtspakete nach Albanien bringen. Denn Süßigkeiten, Hygienemittel und Schulsachen zu kaufen, können sich wirklich nur einige große Gemeinden, wie zum Beispiel in Tirana, leisten.

 

Ab Ende November kommen dann die ganzen Transporte in Albanien an und die Pastoren und Leiter fahren zu den Sammelstellen und holen so viele Pakete wie sie bekommen können dort ab. Das reichte in den letzten Jahren aber oftmals nicht aus, weshalb man immer wieder bei uns angefragt hat, ob wir noch Pakete hätten. AMOS versucht immer wieder Pakete auftreiben und diese dann weitergeben, wenn auch nicht an alle, die uns gefragt haben. Dieses Jahr ist anders. Corona beherrscht alles. Darum kommen fast keine großen Transporte nach Albanien. Luka zum Beispiel hatte immer zwei LKW aus Irland mit Weihnachtspaketen, die aber dieses Jahr nicht fahren dürfen oder können. Auch von anderer Seite hören wir, dass Transporte abgesagt wurden.

 

Auch die „Weihnachtstrucker“ der „Johanniter“ haben ihre sechs LKW für dieses Jahr storniert, da die ehrenamtlichen Fahrer und Helfer laut Statuten nicht in ein "Risikogebiet" fahren dürfen. Als AMOS haben wir die letzten drei Jahre von den "Johannitern" ebenfalls viele Weihnachtspakete erhalten, wodurch ich mit dem Verantwortlichen für die „Trucks“ schon länger in Kontakt bin. Er hat mich nun gefragt, ob wir nicht eventuell die Weihnachtspakete für dieses Jahr in Empfang nehmen können, wenn er Speditionen beauftragen würde, die so oder so von Deutschland nach Albanien fahren. Allerdings hätte er dann niemand vor Ort, da er keine Helfer mitschicken dürfe. Außerdem fragte er noch, ob „Hoffnung und Hilfe“ eventuell einige Pakete nach Albanien bringen könnte. Nun, die Verantwortlichen von „Hoffnung und Hilfe“ haben inzwischen Kontakt mit den Johannitern und wie es aussieht, sind Lösungen gefunden worden. Das heißt, dass wir nun die nächsten zwei Monate den einen oder anderen Transport mit Weihnachtspaketen nach Albanien erwarten dürfen, und wir als „AMOS“ fürs Entladen und für die Verteilung zuständig sein werden. Das wird auch deshalb spannend, weil ich eine Reihe Arbeiter dafür brauche. Aber was macht man nicht alles, um den Kindern hier eine Freude zu machen?

 

Wir haben einen kleinen Laden aufgemacht, in dem wir Atemmasken sehr billig verkaufen. Ich mache damit aber keinen Gewinn, weil die Kosten für den Transport ziemlich teuer waren. Aber wenn ich sehe, für wie viel Geld Masken hier angeboten werden, dann finde ich das eine Unverschämtheit! Ich kann da nicht nur zusehen. Zwar ist mit dem einen oder anderen, der Masken verkauft, Streit vorprogrammiert, aber das ist mir egal. Ich will, dass sich alle so gut wie möglich schützen können. Außerdem ist es wie in Deutschland Pflicht, Masken zu tragen. Deshalb verkaufen wir sehr billig, wenn nötig verschenken wir die Masken auch. Das Gleiche gilt auch für Desinfektionsmittel.

 

Nebenher verkaufen wir noch Kaffee und kleine selbstgemachte Pizza. Falls jemand gerade Hunger hat oder sich etwas gönnen möchte ...

 

Vor zwei Wochen war Julian Kirschen in Albanien. Ihn kenne ich von meiner Zeit bei JMS Altensteig. Er macht europaweit Hilfstransporte und beliefert u.a. die Diakonie in Pogradec mit Hilfsgütern. Julian hat mir zwei kleine Pakete für mich privat mitgebracht, und er bringt nochmals einige hundert Weihnachtspakete für die Diakonie mit einem kurzfristig eingeschobenen Transport. Gestern ist er in Deutschland losgefahren.

 

Hoffnung und Hilfe“ startet voraussichtlich Anfang Dezember nochmal einen Transport für AMOS. Dieses Mal werden hauptsächlich Nahrungsmittel und 150 Weihnachtspakete kommen, die uns die „Royal Ranger“ Gruppe in Trier gepackt haben. Alle 150 Pakete gehen dann an „Center Kristian Durres“, also an Jeton, Suada und Rodina. 

 

Oktober 2020:

 

Folgenden Dankesbrief bekamen wir zur Einweihung des C-Arm-Röntengerätes - vielen Dank!

 

Im Einsatz: C-Arm Röntgengerät

 

Liebe Freunde und Unterstützer, das C-Arm Röntgengerät ist vor Ort in der Klinik in Durres/Albanien angekommen. Die ersten

Operationen konnten mit Unterstützung des neuen Gerätes durchgeführt werden. Der zuständige Arzt hat uns mitgeteilt, dass das Gerät einwandfrei funktioniert. Sie sind sehr froh über die Ersatzbeschaffung.

 

An dieser Stelle möchten wir Herrn Eugen Schmid, Leiter der AMOS-Mission in Durres erwähnen und auch ihm ganz herzlich danken!

Während der letzten Albanienreise von Klaus Maser im Februar 2020 ist er mit dem Projekt „C-Arm Röntgengerät“ an Klaus Maser herangetreten. Das ergänzende Engagement von Herrn Schmid in der Sache war sehr hilfreich und bemerkenswert.

 

Auch im Einsatz:

Wir freuen uns sehr, dass unser Netzwerk so gut funktioniert.

Zurzeit befindet sich ein Team aus Deutschland in Albanien. Unter ihnen befindet sich Jan Klarck, der mit unserem Mitglied Hans Lauterbach (unser Fachmann im Bereich Rettungswesen)

schon in Albanien war.

 

Dieses mal unterstützen sie unserer Partnerorganisation SwissFoundation und die dazugehörigen ESM Academy in einem Kurs für Einsatzkräfte. Das Training umfasst u.a. Verhalten in

bedrohlichen Situationen, Erstversorgung von stark blutenden Wunden nach Schussverletzungen sowie das Zusammenarbeiten der Kräfte.

 

Jan Klarck hat uns um finanzielle Unterstützung gebeten, da dieser Kurs ein Pilotprojekt ist. Damit sich der Kurs in Albanien etablieren kann, wollen wir bei der Anschaffung von Trainingsmaterial etc. gerne behilflich sein.

 

Weiter im Einsatz:

Als RCW-Team folgen wir weiter der Leidenschaft in den Bereichen Rettungs-, Hilfs-, Ordnungs- und Schutzkräfte.  Das betrifft auch das

zivile Engagement in Krisenzeiten. In unserer Klausur im November werden wir uns damit beschäftigen, wie wir das in den kommenden Monaten umsetzten können und wie unsere Vision weiter geschärft werden kann.

 

Herzliche Grüße:

 

 

Euer RCW-Team

 

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Der erstmal letzte Transport von Hoffnung und Hilfe e.V. kam am Donnerstag in Albanien an. Geladen war auch das so dringend erwartete C-Arm Röntgengerät für das Krankenhaus in Durres, das schon so lange gebraucht wird. Möglich machte das vor allem Klaus Maser von Rescue Care Worldwide e.V., der über Spenden in der Lage war, das Röntgengerät zu kaufen und an das Krankenhaus zu spenden. AMOS war hier nur vermittelnd involviert. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis alles eingebaut und installiert sein wird. Für das Hospital waren auch noch einige Rollstühle mit dabei.

 

Auf dem LKW waren weiterhin noch Atemmasken und Desinfektionsmittel, die wir von meinem Freund Matthias von Dos-moebel.de geschenkt bekommen haben. Diese verschenken wir an verschiedene Gemeinden, die ohne Schutzmasken und Desinfektionsmittel nicht öffnen dürfen. Selber kaufen können sie das nicht und deshalb hat man AMOS um Hilfe gebeten. Corona lässt grüßen ... Neben den Masken waren auch noch Wasch- und Reinigungsmittel mit auf dem LKW, die wir an Kinder-Hilfswerke verschenken werden.

 

Für BUFSH, Luka Sema, konnten wir Nut- und Federbretter besorgen, damit er seine Renovierungsarbeiten vollends abschließen kann. Das Dach muss noch innen verkleidet werden. Ebenfalls hat uns die Fa. Relius aus Memmingen nochmals zwei Paletten Farbe gespendet, um Lukas' Gebäude auch innen neu zu streichen. Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten in spätestens einem Monat somit beendet werden können.

 

Und natürlich fangen wir direkt an, Material abholen zu lassen, wie zum Beispiel von unserer Behinderten-Organisation aus Burel, die sich immer besonders freut, wenn sie vor allem Reinigungsmittel erhält.

 

 

Anbetungstag 2020:

 

Unser Anbetungstag am 19. September ist vorüber. Es war ein Tag, an dem verschiedene Lobpreisleiter aus ganz Albanien zusammen gekommen sind, um Jesus Christus die Ehre zu geben, und zwar nur ihm allein. Wir waren selbst überrascht, dass es doch viele Gruppen gab, die sich in das Resort "Eden Park" begeben haben. Wir zählten über 70 Teilnehmer und etwa 700 Follower, die uns auf Facebook per Livestream begleitet haben. Als Gäste waren Peter Ischka von "Mission is possible" und Wolfgang Wirth, der Anbetungsleiter der "bewegen"-Konferenzen aus Deutschland angereist und haben sich aktiv mit eingebracht. Wir alle sind gespannt, welche Früchte dieser 12-stündige Tag wohl zukünftig für Albanien bringen wird.

 

Peter Ischka wollte die Zeit in Albanien nutzen, um Freundschaften und Bekanntschaften zu vertiefen und besuchte einige Freunde. Anschließend hat er am Sonntag den Gottesdienst bei Ali Kurti in Peqin mitgestaltet und dort die Sonntagspredigt gehalten. Am gleichen Tag war noch ein Seminar in dieser Gemeinde vorgesehen, zu dem Pastoren und Leiter eingeladen waren. Auch hier gab Peter weiter, was ihm Gott schon seit längerer Zeit auf das Herz gelegt hatte. Am folgenden Montag besuchte er noch unsere Mitarbeiter, die sich vor allem während und nach der Zeit des verheerenden Erdbebens im letzten Jahr um viele Betroffene kümmerten. Übrigens eine nach wie vor anhaltende Arbeit ...

 

Als AMOS waren wir die vergangenen Tage hauptsächlich für die Organisation der Veranstaltungen zuständig.

 

Corona:

 

Aber wir haben auch Atemmasken und Desinfektionsmittel an Gemeinden verteilt, die unter Hygieneauflagen ihre Tore wieder öffnen durften. Allerdings können sich nur wenige die Masken und Desinfektionsmittel wirklich leisten und so fragen sie uns um Hilfe. Wir erwarten bald noch einen Transport, bei dem auch 10.000 Masken mitkommen werden, außerdem noch 500 Liter Desinfektionsmittel. Diese sind dann ausschließlich für verschiedene Gemeinden gedacht. Zu dem kommenden Transport werden wir eine Extraseite machen.

 

Eine ganz persönliche Freude ist für mich, dass wir endlich Riti, unserem Busfahrer, helfen konnten, ein anderes Auto zu bekommen. Der alte Bus war völlig hinüber und fahruntauglich. Endlich kann der alte Transit auf den Schrottplatz gebracht werden, wo er auch hingehört. Riti hat den neuen Bus auf Herz und Nieren geprüft und ist total happy!

 

Hallo zusammen!

 

Am 19. September 2020 wird in Tirana ein Anbetungstag stattfinden, an dem sich Worshipleiter und Musiker aus ganz Albanien treffen, um Jesus Christus einen ganzen Tag lang die Ehre zu geben, die Ihm gebührt. Hierzu sind keine anderen Christen eingeladen und es werden auch keine Pastoren oder Gemeindeleiter mit dazukommen.

 

Ziel ist es, den Fokus allein auf Jesus und sein Werk am Kreuz zu richten und Ihn zu erheben. Federführend wird das veranstaltet von der AMOS-Mission und Beni Chako, seines Zeichens einer der herausragendsten Musiker und Anbetungsleiter in Albanien. Unserer Meinung nach wird das erheblichen Einfluss in der unsichtbaren Welt haben und wir denken, dass dadurch „Gewalten und Herrschaften“ über Albanien gebunden und in ihrer Macht beschnitten werden können. Geleitet werden wir hierbei von Epheser: 3, 10+11: „…damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werde, nach dem Vorsatz der Ewigkeiten, den ER gefasst hat in Jesus Christus, unserem Herrn.“

 

Peter Ischka wird mit seinem Anbetungsleiter von „Mission is possible“ ebenfalls hierher kommen und die Zeit nützen, um einige albanische Leiter und Pastoren persönlich zu treffen und auch eine kleine Konferenz mit ihnen abzuhalten. Diese findet am Sonntag, den 20.  September in der Gemeinde von Ali Kurti statt, wo Peter auch im normalen Sonntagmorgengottesdienst dienen wird. Wolfgang, sein Anbetungsleiter, wird am 19. September an dem Worship Day aktiv teilnehmen.

 

Als AMOS-Mission sind wir gerade dabei, einen Transport von Hoffnung und Hilfe vorzubereiten, da wir inzwischen das bereits erwähnte C-Arm Röntgengerät bekommen haben, das jetzt an das Krankenhaus Durres ausgeliefert werden kann. Hierfür gehört vor allem der Dank dem Rescue.Care.Worldwide, die in den letzten Monaten das Geld für den Kauf des Röntgengerätes gesammelt haben. Jetzt geht es nur noch um die terminliche Abstimmung. Mit dem Transport werden auch noch zwei Paletten Farben, der Fa. Relius für Lukas‘ Missionshaus und eventuell Nut- und Federbretter, sowie, wenn es gut laufen sollte, 1000 qm Fliesen mitgeliefert. Und natürlich werden Nahrungsmittel, Kleidung und vielleicht einige Rollstühle dazukommen.

 

Gestern hat mich Luka gebeten, für einen bekannten Christen aus dem Kosovo eine neue Fußprothese zu besorgen. Über „Medizinische Nothilfe Albanien“ konnten wir das direkt realisieren und auch bezahlen.

 

 

Ende Juli 2020:

 

Was lange währt, wird endlich gut. Jetzt, in der Sommerzeit, hat Luka endlich die Möglichkeit, sein marodes Dach umzudecken; er hat ja über AMOS neue Dachziegel und acht neue Dachfenster erhalten. Diese Bilder hat er mir heute  zugesandt:

 

Juni 2020 - vor der Sommerpause:

 

Gestern kam der Transport von Hoffnung und Hilfe in Albanien an. Diesmal konnten wir noch einige Sachen mit nach Albanien bekommen, die sehr dringend gebraucht wurden. So zum Beispiel acht Dachfenster für Luka, der Anfang Juli sein Dach bei „BUFSH“ neu eindecken will; die Ziegel hierfür kamen ja bereits mit dem vorletzten Transport hier an. Jetzt kann die nächste Umbauetappe beginnen. Außerdem waren auf dem LKW noch zwei gespendete Hubwagen, wodurch das Arbeiten im Lager deutlich erleichtert wird - sie kamen gestern bereits beim Abladen zum Einsatz ...

Weiterhin erhielten wir 100 Stühle für eine Gemeinde in der Nähe von Peqin, Rollstühle für das Hospital und 6000 Atem- und Schutzmasken, ebenfalls für das Krankenhaus und "unsere Apotheke“. Auch Gimi, meinen treuen Taxifahrer, konnten wir mit Asthma-Medikamenten versorgen, die er sich schlicht nicht leisten kann. Er hat sehr schweres Asthma und wird von uns mit Hilfe eines befreundeten Arztes seit nunmehr 12 Jahren mit den nötigen Sprays versorgt.

Für die Behinderteneinrichtung in Burrel, sowie für die Waisenhäuser in Elbasan waren Nahrungsmittel, Schränke und flüssiges Waschmittel mit Bord, so dass diese beiden Organisationen nun für einige Monate versorgt sein dürften.

 

Das C-Arm Röntgengerät haben wir terminlich auf September/ Oktober verschoben, weil noch ein wenig Geld fehlt, um es dann endlich kaufen zu können. Aber zeitlich passt das. Über die heißen Sommertage werden immer nur Notoperationen stattfinden.

 

Persönlich ist für mich jetzt die Zeit angebrochen, wo ich einfach mal eine Auszeit nehmen muss. Wir sind seit dem Erdbeben im letzten Jahr fast ununterbrochen im Einsatz und ich merke, wie ich über meiner Belastungsgrenze gegangen bin. Da momentan alles soweit geregelt ist, wir quasi eine Verschnaufpause haben, möchte ich die Zeit nützen, um mal abzuschalten und neu Gott zu suchen. Deshalb fahren wir nach Deutschland. Maria und Osama sind ja in Reutlingen und machen dort seit Januar eine Ausbildung; die Beiden wollen uns „auch mal wieder sehen“. Aber für mich geht es jetzt erstmal darum, zur Ruhe zu kommen und mal alles hinter mir zu lassen. Ich denke, dass das dran ist. Einer der Fahrer sagte gestern zu mir: “He, du machst jetzt mal Pause, du siehst ja übel aus …“ 

Noch ein herzliches Dankeschön an alle, die die letzten Monate unsere Arbeit, und dadurch auch die Arbeit unserer vielen Mitarbeiter, unterstützt haben. Ohne eure Hilfe wären viele Dinge nicht machbar gewesen! Ich und die anderen sind wirklich gesegnet worden, was ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Möge Gott einem jedem 100-fach erstatten, was von euch ausgesät wurde.

 

Juni 2020/2:

 

Hallo ihr Lieben.

 

Obwohl der Corona Virus die ganze Welt lahmzulegen scheint, viele Menschen, auch Freunde, sich große und teils auch berechtigte Sorgen machen, kann man dieser „surrealen“ Situation doch auch vielleicht Positives abgewinnen. Schon allein die große neue Offenheit für das Evangelium ist eine tolle Sache. Es gefällt mir, dass es bereits die zweite Veranstaltung in Deutschland gab, wo Christen aus den verschiedensten Denominationen öffentlich gemeinsam beten. Und dann auch noch grenzüberschreitend! Im Internet findet man anhaltenden Live Worship und Online Treffen, wie zum Beispiel jene von Watchmen for the Nations, wo weltweit mehrere zehntausend Teilnehmer beteiligt waren. Toll finde ich dabei, dass Christen aus asiatischen, europäischen, afrikanischen und Ländern aus dem Nahen Osten mit dabei sind. Auch die viertägige Gebetsrallye von IAHM-AIMG Healing Ministies hatte etwas Besonderes: 70 verschiedene Referenten! Und momentan findet in Australien eine mehrtägige „Apostel Conference“ von Peace Apostolic Ministries statt. Ich habe nur noch keine Teilnehmerzahl, aber sie geht sicher auch in die Tausende, wie in jedem Jahr. 

Bei allen theologischen Differenzen, die diese verschiedenen Dienste vielleicht haben, geht es doch vor allem um Jesus Christus; und zwar in einer Deutlichkeit, die ich schon fast nicht mehr für möglich gehalten habe. Und das finde ich einfach toll! Könnte es sein, dass der Leib Jesu in diesen Krisenzeiten näher zusammenrückt? Wenn ja, dann ist Corona fast schon so etwas wie ein Segen …

Jesus sagte zu seinen Jüngern: Daran wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid, indem ihr euch untereinander liebt! Das versuchen viele momentan zu befolgen, obwohl sie an vielen Punkten vielleicht völlig unterschiedlicher Meinung sind. Ein Leib, aber viele Glieder … Doch Jesus ist das Haupt. Solange das die Richtschnur ist, ist doch eine kleine Chance da, dass der ganze Leib wächst ..., anstatt sich laufend nur zu bekämpfen und zu verletzen. Und die Möglichkeit, dass die Welt Jesus erkennt, hat zumindest eine neue Chance … Das wäre doch was, oder?

 

Nun, das sind meine Gedanken. Jeder kann darüber denken wie er will. Für Albanien macht mir das zumindest ein bisschen Mut. So kam auch die Idee auf, Musiker, Anbetungsleiter und Sänger aus verschiedensten Gemeinden, für einen Tag zusammenzubringen, um nichts anderes zu machen, als Jesus Christus zu preisen, zu loben und zu erheben. Was daraus dann vielleicht entstehen wird, überlassen wir getrost dem Heiligen Geist. Zumindest fangen wir jetzt mal an, das zu planen und dann auch umzusetzen. 

 

Ich bin momentan auch in Kontakt mit einem christlichen Leiter, der unter anderem mit Muslimen und in muslimischen Ländern arbeitet und den wir gerne hier nach Albanien einladen würden. Er hat bereits Interesse bekundet. Vielleicht können wir sogar ein „Mega-Event“ (sprich in einem Stadion oder einer großen Halle) planen. Diesbezüglich bin ich in Kontakt mit Shake the Nations (Nathan Morris) und auch die haben bereits Interesse bekundet. Es könnte also spannend werden in den nächsten Monaten.

 

Aber auch die „Stammaufgaben“ von AMOS vernachlässigen wir nicht. Wie bereits erwähnt, erhalten wir demnächst etwa 4000 Gesichtsmasken und Hoffnung und Hilfe wird ebenfalls nochmal einen Transport nach Albanien für uns machen. Wir verteilen immer noch viele Lebensmittel an Bedürftige und kümmern uns weiterhin um das regional Hospital hier in Durres. Auch das dringend gebrauchte C-Arm Röntgengerät kann eventuell bald gekauft werden. Inzwischen sind 10.000,- € dafür bei Rescue.Care.Worldwide eingegangen. Somit fehlen nur noch 4 – 5.000,- €. Dann kann das Gerät gekauft werden! Ich gehe davon aus, dass wir es im September herbringen können. 

 

Nun wir werden sehen, wie uns Gott hier in Albanien weiterhin leiten wird. Doch wie ich es einschätze, wird uns die Arbeit nicht ausgehen.

Zum Schluss habe ich noch ein persönliches Gebetsanliegen: Ich bin seit mehreren Wochen gesundheitlich sehr angeschlagen und ziemlich geschwächt. Wer es auf dem Herzen hat, darf deshalb ausnahmsweise ganz direkt auch für mich beten. Dafür wäre ich wirklich dankbar.

 

So weit mal für heute. 

 

Juni 2020:

 

Die auch in Albanien anhaltende "Corona Krise", schränkt unsere Beweglichkeit und unsere Arbeit natürlich genauso ein, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Zwar haben sich die Regelungen etwas gelockert, aber immer noch können wir z.B. das Land nicht verlassen. Doch der Dienst von AMOS-Mission geht natürlich weiter. So sind wir eifrig dabei, Nahrungsmittel und Hilfsgüter zu verteilen. Auch bei Problemen wie z.B. bei einer Familie, die eine Woche kein Wasser hatte, weil das Bad kaputt gegangen war, und die uns um Hilfe gebeten hat, konnten wir mit unseren Arbeitern das Problem bewältigen - und auch die Kosten für die Reparatur übernehmen. Und so geht das weiter. Wir helfen wie immer es uns möglich ist. Anbei eine kleine Auswahl an Fotos, die zeigen, inwieweit AMOS versucht zu helfen.