Aktuelles:

Anbetungstag 2020:

 

Unser Anbetungstag am 19. September ist vorüber. Es war ein Tag, an dem verschiedene Lobpreisleiter aus ganz Albanien zusammen gekommen sind, um Jesus Christus die Ehre zu geben, und zwar nur ihm allein. Wir waren selbst überrascht, dass es doch viele Gruppen gab, die sich in das Resort "Eden Park" begeben haben. Wir zählten über 70 Teilnehmer und etwa 700 Follower, die uns auf Facebook per Livestream begleitet haben. Als Gäste waren Peter Ischka von "Mission is possible" und Wolfgang Wirth, der Anbetungsleiter der "bewegen"-Konferenzen aus Deutschland angereist und haben sich aktiv mit eingebracht. Wir alle sind gespannt, welche Früchte dieser 12-stündige Tag wohl zukünftig für Albanien bringen wird.

 

Peter Ischka wollte die Zeit in Albanien nutzen, um Freundschaften und Bekanntschaften zu vertiefen und besuchte einige Freunde. Anschließend hat er am Sonntag den Gottesdienst bei Ali Kurti in Peqin mitgestaltet und dort die Sonntagspredigt gehalten. Am gleichen Tag war noch ein Seminar in dieser Gemeinde vorgesehen, zu dem Pastoren und Leiter eingeladen waren. Auch hier gab Peter weiter, was ihm Gott schon seit längerer Zeit auf das Herz gelegt hatte. Am folgenden Montag besuchte er noch unsere Mitarbeiter, die sich vor allem während und nach der Zeit des verheerenden Erdbebens im letzten Jahr um viele Betroffene kümmerten. Übrigens eine nach wie vor anhaltende Arbeit ...

 

Als AMOS waren wir die vergangenen Tage hauptsächlich für die Organisation der Veranstaltungen zuständig.

 

Corona:

 

Aber wir haben auch Atemmasken und Desinfektionsmittel an Gemeinden verteilt, die unter Hygieneauflagen ihre Tore wieder öffnen durften. Allerdings können sich nur wenige die Masken und Desinfektionsmittel wirklich leisten und so fragen sie uns um Hilfe. Wir erwarten bald noch einen Transport, bei dem auch 10.000 Masken mitkommen werden, außerdem noch 500 Liter Desinfektionsmittel. Diese sind dann ausschließlich für verschiedene Gemeinden gedacht. Zu dem kommenden Transport werden wir eine Extraseite machen.

 

Eine ganz persönliche Freude ist für mich, dass wir endlich Riti, unserem Busfahrer, helfen konnten, ein anderes Auto zu bekommen. Der alte Bus war völlig hinüber und fahruntauglich. Endlich kann der alte Transit auf den Schrottplatz gebracht werden, wo er auch hingehört. Riti hat den neuen Bus auf Herz und Nieren geprüft und ist total happy!

 

Hallo zusammen!

 

Am 19. September 2020 wird in Tirana ein Anbetungstag stattfinden, an dem sich Worshipleiter und Musiker aus ganz Albanien treffen, um Jesus Christus einen ganzen Tag lang die Ehre zu geben, die Ihm gebührt. Hierzu sind keine anderen Christen eingeladen und es werden auch keine Pastoren oder Gemeindeleiter mit dazukommen.

 

Ziel ist es, den Fokus allein auf Jesus und sein Werk am Kreuz zu richten und Ihn zu erheben. Federführend wird das veranstaltet von der AMOS-Mission und Beni Chako, seines Zeichens einer der herausragendsten Musiker und Anbetungsleiter in Albanien. Unserer Meinung nach wird das erheblichen Einfluss in der unsichtbaren Welt haben und wir denken, dass dadurch „Gewalten und Herrschaften“ über Albanien gebunden und in ihrer Macht beschnitten werden können. Geleitet werden wir hierbei von Epheser: 3, 10+11: „…damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werde, nach dem Vorsatz der Ewigkeiten, den ER gefasst hat in Jesus Christus, unserem Herrn.“

 

Peter Ischka wird mit seinem Anbetungsleiter von „Mission is possible“ ebenfalls hierher kommen und die Zeit nützen, um einige albanische Leiter und Pastoren persönlich zu treffen und auch eine kleine Konferenz mit ihnen abzuhalten. Diese findet am Sonntag, den 20.  September in der Gemeinde von Ali Kurti statt, wo Peter auch im normalen Sonntagmorgengottesdienst dienen wird. Wolfgang, sein Anbetungsleiter, wird am 19. September an dem Worship Day aktiv teilnehmen.

 

Als AMOS-Mission sind wir gerade dabei, einen Transport von Hoffnung und Hilfe vorzubereiten, da wir inzwischen das bereits erwähnte C-Arm Röntgengerät bekommen haben, das jetzt an das Krankenhaus Durres ausgeliefert werden kann. Hierfür gehört vor allem der Dank dem Rescue.Care.Worldwide, die in den letzten Monaten das Geld für den Kauf des Röntgengerätes gesammelt haben. Jetzt geht es nur noch um die terminliche Abstimmung. Mit dem Transport werden auch noch zwei Paletten Farben, der Fa. Relius für Lukas‘ Missionshaus und eventuell Nut- und Federbretter, sowie, wenn es gut laufen sollte, 1000 qm Fliesen mitgeliefert. Und natürlich werden Nahrungsmittel, Kleidung und vielleicht einige Rollstühle dazukommen.

 

Gestern hat mich Luka gebeten, für einen bekannten Christen aus dem Kosovo eine neue Fußprothese zu besorgen. Über „Medizinische Nothilfe Albanien“ konnten wir das direkt realisieren und auch bezahlen.

 

 

Ende Juli 2020:

 

Was lange währt, wird endlich gut. Jetzt, in der Sommerzeit, hat Luka endlich die Möglichkeit, sein marodes Dach umzudecken; er hat ja über AMOS neue Dachziegel und acht neue Dachfenster erhalten. Diese Bilder hat er mir heute  zugesandt:

 

Juni 2020 - vor der Sommerpause:

 

Gestern kam der Transport von Hoffnung und Hilfe in Albanien an. Diesmal konnten wir noch einige Sachen mit nach Albanien bekommen, die sehr dringend gebraucht wurden. So zum Beispiel acht Dachfenster für Luka, der Anfang Juli sein Dach bei „BUFSH“ neu eindecken will; die Ziegel hierfür kamen ja bereits mit dem vorletzten Transport hier an. Jetzt kann die nächste Umbauetappe beginnen. Außerdem waren auf dem LKW noch zwei gespendete Hubwagen, wodurch das Arbeiten im Lager deutlich erleichtert wird - sie kamen gestern bereits beim Abladen zum Einsatz ...

Weiterhin erhielten wir 100 Stühle für eine Gemeinde in der Nähe von Peqin, Rollstühle für das Hospital und 6000 Atem- und Schutzmasken, ebenfalls für das Krankenhaus und "unsere Apotheke“. Auch Gimi, meinen treuen Taxifahrer, konnten wir mit Asthma-Medikamenten versorgen, die er sich schlicht nicht leisten kann. Er hat sehr schweres Asthma und wird von uns mit Hilfe eines befreundeten Arztes seit nunmehr 12 Jahren mit den nötigen Sprays versorgt.

Für die Behinderteneinrichtung in Burrel, sowie für die Waisenhäuser in Elbasan waren Nahrungsmittel, Schränke und flüssiges Waschmittel mit Bord, so dass diese beiden Organisationen nun für einige Monate versorgt sein dürften.

 

Das C-Arm Röntgengerät haben wir terminlich auf September/ Oktober verschoben, weil noch ein wenig Geld fehlt, um es dann endlich kaufen zu können. Aber zeitlich passt das. Über die heißen Sommertage werden immer nur Notoperationen stattfinden.

 

Persönlich ist für mich jetzt die Zeit angebrochen, wo ich einfach mal eine Auszeit nehmen muss. Wir sind seit dem Erdbeben im letzten Jahr fast ununterbrochen im Einsatz und ich merke, wie ich über meiner Belastungsgrenze gegangen bin. Da momentan alles soweit geregelt ist, wir quasi eine Verschnaufpause haben, möchte ich die Zeit nützen, um mal abzuschalten und neu Gott zu suchen. Deshalb fahren wir nach Deutschland. Maria und Osama sind ja in Reutlingen und machen dort seit Januar eine Ausbildung; die Beiden wollen uns „auch mal wieder sehen“. Aber für mich geht es jetzt erstmal darum, zur Ruhe zu kommen und mal alles hinter mir zu lassen. Ich denke, dass das dran ist. Einer der Fahrer sagte gestern zu mir: “He, du machst jetzt mal Pause, du siehst ja übel aus …“ 

Noch ein herzliches Dankeschön an alle, die die letzten Monate unsere Arbeit, und dadurch auch die Arbeit unserer vielen Mitarbeiter, unterstützt haben. Ohne eure Hilfe wären viele Dinge nicht machbar gewesen! Ich und die anderen sind wirklich gesegnet worden, was ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Möge Gott einem jedem 100-fach erstatten, was von euch ausgesät wurde.

 

Juni 2020/2:

 

Hallo ihr Lieben.

 

Obwohl der Corona Virus die ganze Welt lahmzulegen scheint, viele Menschen, auch Freunde, sich große und teils auch berechtigte Sorgen machen, kann man dieser „surrealen“ Situation doch auch vielleicht Positives abgewinnen. Schon allein die große neue Offenheit für das Evangelium ist eine tolle Sache. Es gefällt mir, dass es bereits die zweite Veranstaltung in Deutschland gab, wo Christen aus den verschiedensten Denominationen öffentlich gemeinsam beten. Und dann auch noch grenzüberschreitend! Im Internet findet man anhaltenden Live Worship und Online Treffen, wie zum Beispiel jene von Watchmen for the Nations, wo weltweit mehrere zehntausend Teilnehmer beteiligt waren. Toll finde ich dabei, dass Christen aus asiatischen, europäischen, afrikanischen und Ländern aus dem Nahen Osten mit dabei sind. Auch die viertägige Gebetsrallye von IAHM-AIMG Healing Ministies hatte etwas Besonderes: 70 verschiedene Referenten! Und momentan findet in Australien eine mehrtägige „Apostel Conference“ von Peace Apostolic Ministries statt. Ich habe nur noch keine Teilnehmerzahl, aber sie geht sicher auch in die Tausende, wie in jedem Jahr. 

Bei allen theologischen Differenzen, die diese verschiedenen Dienste vielleicht haben, geht es doch vor allem um Jesus Christus; und zwar in einer Deutlichkeit, die ich schon fast nicht mehr für möglich gehalten habe. Und das finde ich einfach toll! Könnte es sein, dass der Leib Jesu in diesen Krisenzeiten näher zusammenrückt? Wenn ja, dann ist Corona fast schon so etwas wie ein Segen …

Jesus sagte zu seinen Jüngern: Daran wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid, indem ihr euch untereinander liebt! Das versuchen viele momentan zu befolgen, obwohl sie an vielen Punkten vielleicht völlig unterschiedlicher Meinung sind. Ein Leib, aber viele Glieder … Doch Jesus ist das Haupt. Solange das die Richtschnur ist, ist doch eine kleine Chance da, dass der ganze Leib wächst ..., anstatt sich laufend nur zu bekämpfen und zu verletzen. Und die Möglichkeit, dass die Welt Jesus erkennt, hat zumindest eine neue Chance … Das wäre doch was, oder?

 

Nun, das sind meine Gedanken. Jeder kann darüber denken wie er will. Für Albanien macht mir das zumindest ein bisschen Mut. So kam auch die Idee auf, Musiker, Anbetungsleiter und Sänger aus verschiedensten Gemeinden, für einen Tag zusammenzubringen, um nichts anderes zu machen, als Jesus Christus zu preisen, zu loben und zu erheben. Was daraus dann vielleicht entstehen wird, überlassen wir getrost dem Heiligen Geist. Zumindest fangen wir jetzt mal an, das zu planen und dann auch umzusetzen. 

 

Ich bin momentan auch in Kontakt mit einem christlichen Leiter, der unter anderem mit Muslimen und in muslimischen Ländern arbeitet und den wir gerne hier nach Albanien einladen würden. Er hat bereits Interesse bekundet. Vielleicht können wir sogar ein „Mega-Event“ (sprich in einem Stadion oder einer großen Halle) planen. Diesbezüglich bin ich in Kontakt mit Shake the Nations (Nathan Morris) und auch die haben bereits Interesse bekundet. Es könnte also spannend werden in den nächsten Monaten.

 

Aber auch die „Stammaufgaben“ von AMOS vernachlässigen wir nicht. Wie bereits erwähnt, erhalten wir demnächst etwa 4000 Gesichtsmasken und Hoffnung und Hilfe wird ebenfalls nochmal einen Transport nach Albanien für uns machen. Wir verteilen immer noch viele Lebensmittel an Bedürftige und kümmern uns weiterhin um das regional Hospital hier in Durres. Auch das dringend gebrauchte C-Arm Röntgengerät kann eventuell bald gekauft werden. Inzwischen sind 10.000,- € dafür bei Rescue.Care.Worldwide eingegangen. Somit fehlen nur noch 4 – 5.000,- €. Dann kann das Gerät gekauft werden! Ich gehe davon aus, dass wir es im September herbringen können. 

 

Nun wir werden sehen, wie uns Gott hier in Albanien weiterhin leiten wird. Doch wie ich es einschätze, wird uns die Arbeit nicht ausgehen.

Zum Schluss habe ich noch ein persönliches Gebetsanliegen: Ich bin seit mehreren Wochen gesundheitlich sehr angeschlagen und ziemlich geschwächt. Wer es auf dem Herzen hat, darf deshalb ausnahmsweise ganz direkt auch für mich beten. Dafür wäre ich wirklich dankbar.

 

So weit mal für heute. 

 

Juni 2020:

 

Die auch in Albanien anhaltende "Corona Krise", schränkt unsere Beweglichkeit und unsere Arbeit natürlich genauso ein, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Zwar haben sich die Regelungen etwas gelockert, aber immer noch können wir z.B. das Land nicht verlassen. Doch der Dienst von AMOS-Mission geht natürlich weiter. So sind wir eifrig dabei, Nahrungsmittel und Hilfsgüter zu verteilen. Auch bei Problemen wie z.B. bei einer Familie, die eine Woche kein Wasser hatte, weil das Bad kaputt gegangen war, und die uns um Hilfe gebeten hat, konnten wir mit unseren Arbeitern das Problem bewältigen - und auch die Kosten für die Reparatur übernehmen. Und so geht das weiter. Wir helfen wie immer es uns möglich ist. Anbei eine kleine Auswahl an Fotos, die zeigen, inwieweit AMOS versucht zu helfen.