Juli/August: 2018

 

Da wir im Oktober eine Konferenz mit "Answers in Genesis" haben, sind wir momentan sehr mit organisatorischen Dingen beschäftigt. Es gilt unter anderem Material vom englischen ins albanische zu übersetzten und die Veranstaltungsorte fest zu legen. Der Sprechen der von "AiG2 kommen wird ist Terry Mortenson.

 

 

 

Terry Mortenson

Terry ist Geschichts- und Geologie Professor mit Doktor Grad und war Jahrelang mit "Champus Crusade" unterwegs.

Bei "AiG" geht es im besonderen darum den Wahrheitsgehalt der Bibel aufzuzeigen und Theorien wie die "Evolutionstheorie" zu widerlegen. Wir denken, dass gerade auch Albanien Seminare von "AiG" dringend brauchen kann.

 

Wir haben Sachspenden von einigen Firmen aus Deutschland erhalten die hauptsächlich in der Physiotherapeutischen Abteilung des Krankenhauses in Durres benötigt werden. Ich muss die Geräte wie z.B. Ultrasound und Home Training - Geräte allerdings noch in Deutschland abholen.

 

Weiterhin sind wir dabei Baumaterial für Luka zu organisieren. Luka ist der Leiter von "BUFSH", die stark in der Kinder und Jugendarbeit engagiert sind und viele Gemeinden und Kindergarten hier in Albanien mit biblischem Material versorgen. Nebenbei ist Luka auch ein Prediger und geht sehr oft in Gemeinden als Gastredner wobei diese Redner nicht bezahlen können und Luka somit oft auf Hilfe von "außen" angewiesen ist. Da auch kein Geld für die Renovierung des Centers da ist, versuchen wir ihm bei der Beschaffung von Baumaterial zu helfen. Noch fehlen allerdings ein paar Zusagen.. 

Luka hat einmal vor 3 Jahren versucht in Deutschland Spenden für seinen Dienst zu bekommen und dafür ungezählte Rundbriefe versandt. Eingegangen sind insgesamt 23.-€…(!!)

           Das Gebäude von "BUFSH" und Luka mit seiner Familie.

 

Trotz der organisatorischen Arbeit im Moment,- wir versuchen neben "AiG" noch andere international bekannte Redner nach Albanien einzuladen, geht die soziale Arbeit natürlich weiter wie immer. nach wie vor brauchen Menschen Medikamente, Essen, Rollstühle und andere Hilfe. Da wir inzwischen sehr bekannt sind, erreichen uns täglich "Hilferufe" die wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch hören und versuchen zu helfen.

 

 

Mai/Juni: 2018

 

wie bereits erwähnt habe ich seit 5 Wochen starke Probleme mit dem rechten Knie: Verformung des Meniskus, ein  beginnender Knorpel Schaden und ein eine beginnende Arthrose laut Dr. Tanny. Momentan werde ich mit Ultraschall und Radarbestrahlung behandelt aber sollte das nicht helfen ist eine Operation unumgänglich. In 8 Tagen weiß ich mehr. Letzte Woche kam dann noch irgend etwas mit Darm und Magen dazu, so dass ich teilweise vor Krämpfen
nicht mehr schlafen konnte. Ein befreundeter Arzt aus Deutschland hat mir dann ein Medikament empfohlen das langsam Besserung bringt. Defacto bin ich aber seit 5 Wochen ziemlich eingeschränkt und trotzdem geht es für uns drunter und drüber:
Agim, ich erwähnte ihn, hat Lungenkrebs im Endstadium, muss inzwischen beatmet werden und seine Familie will,dass das zuhause passiert, kann sich das allerdings nicht leisten. Deshalb haben wir ihm jetzt eine Beatmungsgerät"ausgeliehen" und übernehmen auch die Kosten dafür.
Eine uns bekannte Familie hat nichts zu essen und kein Wasser im Haus; auch hier denke ich ist es richtig zu helfen was wir auch tun. Die Familie ist gläubig.
Die Abteilung im Krankenhaus wo ich zur Zeit behandelt werde benötigt zwingend Maschinen und Geräte um Patienten gut behandeln zu können. Ich habe mich mit mehreren Firmen in Verbindung gesetzt um etwas "aufzutreiben". Wenn das jemand im Gebet mittragen möchte... Danke. Eine Firma hat mir bereits zugesagt Geräte für "Magnettherapie" zukommen
zu lassen.
Luka, Leiter von BUFSH, einer christlichen Einrichtung die hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, muss sein Gebäude das er von einer holländischen Mission übernommen hat, renovieren. Ihm fehlen die Mittel dazu und er bat mich um Hilfe. Auch hier versuchen wir nun Baumaterial und Hochbetten inclusive Matratzen für Luka zu finden. Für zweites habe ich bereits ein Zusage von einem Gläubigen Geschäftsmann erhalten....
Man sieht, auch wenn ich momentan in meiner Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt bin, geht mir die Arbeit nicht aus aber das ist und war mein Auftrag von Gott für AMOS. (auch eine Bestätigung Gottes trotz immenser Probleme nicht aufzugeben...)
Ich kämpfe noch mit mir ob ich mit Agim, dem Krebs Patienten, um Heilung beten soll,- er hat nur noch wenig Zeit, aber irgendwie …. Seine Familie redet von mir immer als Pastor.....

 

April/Mai: 2018

 

Ich hatte es bereits erwähnt: Maria meine Stieftochter hat Probleme mit den Augen. Die Vermutung ist, dass sie an "Star Gardt" leidet, einer familiär vererbten Augenkrankheit die dazu führt, dass man die Sehkraft innerhalb kürzester Zeit um fast 90% verlieren kann.
Der albanische Augenarzt sagte zu uns, dass Maria ganz bestimmt keine Brille bräuchte aber er noch eine Untersuchung machen wolle die allerdings 150.-€ kosten würde, um Sicherheit in der Diagnose zu erhalten. Ich habe diese Untersuchung noch nicht mit Maria gemacht.
Deshalb hatte dann mit einer Organisation für dieses Problem Kontakt aufgenommen und mit einer Frau gesprochen die selber an dieser Augenkrankheit leidet. Auf meine Frage, ob eine Brille Maria schaden
würde, - Der Arzt sagte sie bräuchte das nicht,- sagte sie nein, natürlich nicht alles was Maria hilft zu sehen ist gut,  und weil Maria in der Schule gar nichts mehr sehen konnte haben wir uns entschlossen doch zu einem Optiker zu gehen um einen Augentest zu machen. Ein Freund aus Deutschland hat für 
Maria dann Geld gegeben und sie hat nun eine Brille mit der sie nach eigener Aussage sehr gut sieht. Wir wissen allerdings noch nicht wie lange das gut gehen wird weil einfach eine abschließende Untersuchung aussteht. Mal sehen.
Übrigens war Maria ja auf einem Ohr taub und auch da waren wir schon vor 3 Jahren bei einem Ohrenarzt der sagte, dass das Ohr irreparabel kaputt sei.
Ein Bekannter aus Deutschland hat aber dann, auch wegen der Augen, mit Maria mehrmals am Telefon gebetet und offensichtlich kann sie jetzt wieder auf dem Ohr hören!! Danke Jesus. Wir hoffen nun, dass das gleiche auch bei 
den Augen passieren wird.
Man sieht, ich war die letzten Wochen sehr mit Maria beschäftigt und ebenfalls mit meinem Stiefsohn Osama. Maria war ja  fast Jahrelang total gegen mich eingestellt und ich hatte keinerlei Zugang zu ihr. Inzwischen sieht sie, dass das was sie dachte und "hörte" gar nicht stimmt und ist offen für die Dinge
die ich ihr sage. Außerdem hat sie einen christlichen Film gesehen der ihr "schwer zu denken gab" und die Rückschlüsse die sie daraus gezogen hat, sind toll. Wir hatten lange Gespräche die letzten Wochen...
Aber dadurch habe ich ein bisschen anderen Dinge vernachlässigt. Allerdings gibt es auch keine richtige Bewegung in dem was wir für dieses Land in Angriff nehmen wollten. Zum einen hat das mit der Uneinigkeit beiden Christen zu tun aber auch mit den fehlenden Mitteln. Und noch mehr mit dem Verständnis was es heißt Christ zu sein...
Manchmal kann ich verstehen, dass viele Albaner hier nur noch raus wollen. Mir geht es zeitweise genau so. Es ist wie wenn man gegen Wände läuft und das macht müde.
Ich kann verstehen wieso so viele Gemeinden hier wieder die Tore schließen und sich den "lukrativen" Länderzuwenden. Nachdem ich die letzten Wochen viel Zeit mit Maria verbracht habe, hat sie mir auch ein bisschen
davon erzählt wie es z.B. in der Schule so zugeht. Es ist dramatisch wie Teenager hier leben und mit was sie so allem konfrontiert werden. Noch schlimmer, zu was sie "erzogen" werden...
Der dringende Aufruf für die Jugendlichen zu beten verläuft allerdings
im Sand und leider ist davon auch unsere Gebetsgruppe betroffen. Gott kann Menschenherzen bewegen wie Wasserbäche aber man muss es natürlich auch wollen.
Ich hatte vor 2 Tagen eine Gespräch mit Luka, einem Pastor den ich schon seit Jahren kenne, und er sagte Wortwörtlich: " Die Pastoren hier sind Lügner, Betrüger und denken nur an sich selber.." Das ging noch ziemlich weiter.
Das hat mich sehr getroffen weil man sich natürlich nicht wundern muss dass Gott hier in Albanien keinen Aufbruch schenken kann wenn Christen sich ihm nicht verpflichtet fühlen und nur an ihr eigenes Ding denken. Wir waren an diesem Thema dran in der Gebetsgruppe und jetzt... (Alles was ihr tut, das tut um meinetwillen...tun wir das noch?)
Aber wer weiß, vielleicht bin ich inzwischen auch schon viel zu lange hier und auch ich muss mir eingestehen, dass ich Fehler mache und manchmal sehr an meinen Grenzen bin. Unsere eigene Situation ist ebenfalls mehr als sehr angespannt und wenn ich nicht Jeus als meinen Erlöser hätte... (sorry, es hilft ja nichts ein Bild zu malen das nicht stimmt)
Aber ich danke Gott, der Maria und Osama offensichtlich erreicht und bin froh, dass sie zumindest verstehen, dass es so, wie sie es hier in Albanien überall sehen, nicht gehen kann, und es am Ende nur eine Wahrheit gibt: Jesus Christus!
Wer weiß, vielleicht gibt ER ihnen ein Herz dafür und errettet sie nach dem Auszug aus Ägypten nun auch ein zweites mal. Dann wäre ein großes Fest im Himmel, oder?

 

März/April 2018:

 

Ali Kurti hat mit seiner Gemeinde das 20 jährige Jubiläum gefeiert. Ali war in der Zeit des Kommunismus Hochschulprofessor und danach Bürgermeister der kleinen Stadt Pequin. Als ihn der Ruf Gottes erreichte gab er alles auf und entschied sich die Gemeinde "Burimi e Shpreses" zu gründen; damals auch mit Hilfe deutscher Missionare aus dem Osten. Auch eine langjährige Freundin von mir war damals ein Teil davon. 

Deshalb waren zu der Jubiläumsfeier auch viele Deutsche angereist um dieses für Albanien nicht gerade oft gefeierte Fest mit zu unterstützen.

 

Nur 2 Wochen später war Ostern. Ali´s Gemeinde und die Gemeinde von Etleva, eine unserer Beterinnen, taten sich für das Osterfest zusammen und gestalteten gemeinsam das Auferstehungsfest des Herrn Jesus.

 

 

Bei beiden Festen waren wir als AMOS den Gemeinden behilflich das finanziell zu stemmen.

 

 

 

Januar/Februar 2018:

 

Wir waren über den Jahreswechsel in Deutschland um einige Tage auszuspannen. Wieder zurück in Albanien wurden wir mit der Nachricht, dass einem meiner Arbeiter der uns hilft die Seegrasbälle zu sammeln, an Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Nach Aussage der behandelnden Ärztin hat er vielleicht noch 6 Monate bis einem Jahr zu leben. Das ist natürlich ein Schock. Vor allem auch für seine Familie und einem eng befreundetem Christen zumal er dessen Onkel ist. Traurig ist, dass der Bruder unseres Arbeiters,  Vater meines Freundes Alban, kurz vor Weihnachten bei einem Autounfall ums Leben kam und nun diese Nachricht. Und als ob das nicht noch genug wäre; der 12 jährige Sohn unseres Arbeiters ist ebenfalls mit großen Herz,- und Knochenproblemen zur Zeit in Behandlung.... (wir wurden gebeten keine Bilder von den Personen zu veröffentlichen..)

Für mich persönlich kommt dazu noch das Problem, dass die ganze Familie muslimischen Glaubens ist (abgesehen von Alban) und sich natürlich die Frage aufdrängt, was wird sein wenn unser Arbeiter sich nicht Jesus zuwenden will...

Aber wir sind für ihn da, was immer das bedeutet wird...

 

Ich habe in Amerika den Film "Is Genesis History" bestellt und werde diesen mit albanischem Untertitel versehen lassen. (Eine kleine christliche Medienfirma in Tirana weiß wie das geht) um diesen Film dann in verschiedenen Gemeinden und, so Gott will, auch in Schulen aufzuführen.(ein wichtiges Gebetsanliegen um offene Türen). 

Es geht in dem Film um "Schöpfung oder Evolution". Für mich ein fantastischer und wichtiger Film, der vor allem Christen die Möglichkeit eröffnet auf Fragen zu antworten die sie bisher nicht beantworten konnten  oder nicht wussten wie sie mit solchen Fragen umgehen sollen. 

 

Wir haben Kontakt zu "Answers in Genesis",- einem christlichen Dienst der sich ebenfalls mit solchen Fragen auseinandersetzt und einen reichen Schatz an Material hat,- aufgenommen. Die Mitarbeiter bei "AIG" sind Professoren, Physiker, Chemiker, Historiker. Menschen mit einem fundierten Wissen in den jeweiligen Fachgebieten und alles Christen. Wissenschaftler und Gelehrte, die in der Lage sind komplizierte Fragen zu beantworten und die sich den Auseinandersetzungen mit Atheisten zu stellen vermögen. Meines Erachtens ein Muss für alle Christen diesen Fachleuten mal zuzuhören! Wir haben bereits eine Antwort von AIG erhalten und es wird nun darum gehen einen Termin, an dem Mitarbeiter hier nach Albanien kommen, zu finden. Danach sind Vorbereitungen für ein oder mehrere Vorträge und Seminare zu treffen. Das wird sicherlich viel Zeit in Anspruch nehmen und finanzielle Kraftanstrengungen. (Hierfür zu beten würde uns sicherlich helfen)

 

Unsere Gebetsgruppe trifft sich immer noch 2x die Woche und ich denke obengenannte Herausforderungen und Pläne sind ein Ergebnis von unseren Treffen.

 

Eine "Donation" der Fa. Wolf auf die wir seit 3 Monaten warteten, mussten wir leider wieder zurückschicken. Die "Dogana" wollte tatsächlich 1200.-€ Zoll kassieren. Die staatlichen Einrichtungen haben buchstäblich Mafia Strukturen... Wir müssen sehen wie wir diese Sache noch zu einem guten Ende bringen können. Die Maschine wird dringend benötigt. "Wolf" hat zugesagt uns hierbei zu helfen.

 

Es gibt eine Anfrage bei uns für 2 Unterschenkel-Prothesen. Die Prüfung durch Dr. Tanny läuft noch.

Wir haben wieder mal jemandem einen Rollstuhl besorgen müssen weil das Krankenhaus keine Rollstühle hat und privat diese für Familien in Albanien so gut wie nicht erschwinglich sind. Aber leider ist auch unsere finanzielle Situation momentan heftig angespannt und wir können das fast nicht mehr Schultern. Für jedes Gebet hierfür sind wir mehr als dankbar.

 

Die Organisation von 2 anderen Großereignissen stehen an und auch sonst gibt es viel zu tun. Die nächsten Monate werden sicher spannend werden und wir danken Gott für die Möglichkeit als AMOS hier einen Beitrag leisten zu können.

 

 

2017:

Etleva und Riti :

 

Etleva ist eine Pastorin aus Pequin die inzwischen bei uns in der Gebetsgruppe ist. Bei ihr wurde Krebs diagnostiziert und sie war deshalb in Südkorea um dort operiert zu werden. Nun liegt es an uns die Weiterbehandlung zu gewährleisten. Der Leiter der Uniklinik Aachen hat uns deshalb Medikamente zukommen lassen und in Krankenhaus Durres ist ein gläubige Ärztin die die Chemotherapie machen wird. Da AMOS eng mit dem Krankenhaus zusammenarbeitet ist eine gute Behandlung gewährleistet und wir können davon ausgehen, dass Etleva auch mit viel Gebet unterstützt wird.

 

 

 

 

 

Etleva kommt zur ersten Behandlung ins Krankenhaus Durres

Riti´s Eltern, - er ist unser Busfahrer und inzwischen auch ein Freund,- seine Eltern sind hoch betagt und gesundheitlich sehr angeschlagen. Riti´s Mutter hat Asthma und Probleme mit Bluthochdruck und einem zu hohen Cholesterin Spiegel. Er bat uns nach guten Medikamenten zu schauen zumal diese für ihn unerschwinglich sind. Ein befreundeter Doktor in Deutschland hat uns nun hierfür Medikamente zugesandt. 

       

 

 

 

 

                 Riti Holt die Medikamente für seine                              Mutter ab.

Familie Romina:

 

Diese Familie ist uns seit mehreren Jahren bekannt und sind treue Christen. Die Umstände in denen Sie leben sind nicht gerade gut zumal die Eltern von Romina beide behindert und somit auf Hilfe vom Staat angewiesen sind. Die Kinder Romina und Ina waren noch Schulpflichtig ; wobei Romina inzwischen mit der Schule fertig ist und auf eine Bibelschule von "Grace Life" in Südafrika geht. Ina arbeitet während der Sommerferien die hier 3 Monate lang gehen, in einem kleinen Restaurant am "Beach". Trotzdem lebt die Familie weit unter dem Existenzminimum und wenn dann, wie jetzt geschehen, irgendetwas Zuhause kaputt geht, dann können sie das nicht bezahlen. 

Abedin, der Vater, rief mich an weil das komplette Wassersystem kaputt gegangen war und sie quasi überhaupt kein Wasser mehr haben. Wir haben dann unseren Mechaniker hingeschickt um zu schauen was los ist. Er kam zurück und sagte: Alles ist kaputt. Die Leitungen, die Abflüsse, das Wasserdepot und sämtliche Leitungen in der Toilette. Sein Kostenvoranschlag belief sich auf etwa 1 000.-€ wenn man alles reparieren muss. Und das müsste man....

Als "AMOS" gehören solche Dinge, auch wenn das selbst für uns viel Geld ist, mit zu unserem Dienst und vielleicht sogar noch mehr wenn es sich um "Geschwister" im Herrn Jesus handelt. Deshalb haben wir uns entschlossen hier zu helfen und die komplette Reparatur zu übernehmen.

Abedin, seine Frau Nimette und Riti unser Busfahrer freuen sich sehr, dass wir das übernommen haben. Die ganze Arbeit dauerte 5 volle Tage

 

 

Wir waren in Deutschland um Material und Medikamente zu holen. Ich stellte mir vor, dass wir auch ein bisschen Urlaub machen könnten aber das war weit gefehlt. Anstatt der kleinen Menge von 2 Kartons mit Verbandsmaterial und Material für den Operation Saal, gab uns die Fa. Hartmann AG aus Heidenheim  2 volle Paletten mit circa 4qm.....

 

Ich bin ja froh wenn wir soviel Sachspenden erhalten aber nun hatte ich ein Transportproblem: Nach einer lange Suche nach einem Transporter den ich dann in Albanien verkaufen könnte ( irgendwie sollten Kosten die entstehen wieder hereinkommen..) und der groß genug wäre um alles mitzunehmen gab ich nach 14 Tagen auf weil kein geeignetes Fahrzeug zu finden war und es blieb mir gar nichts anderes übrig als eine Spedition zu beauftragen, was natürlich sehr viel teurer wurde wie wenn ich einen Transporter gehabt hätte. Außer dem Material von der Fa. Hartmann hatte ich ja noch dazu Stühle und Tische für 2 Kindergärten zu transportieren.... ebenfalls 2 Paletten... Also Spedition.

 

 

4 Paletten mit Material

 

 

Aber wir haben das Material im Krankenhaus abgeliefert...

 

Ebenso die Möbel für die Kindergärten. Alles konnten wir in Albanien mit dem Bus der "Khisha Christian Durres" von dem Platz wo alles abgestellt war, abholen.

Die Medikamente waren für 2 Privatpersonen von denen ich leider keine Fotos gemacht habe.

 

Wie es aussieht muss ich allerdings nochmal nach Deutschland weil noch 3 Kartons der "Fa. Wolf Medical" warten und wir versuchen noch 25 Rollstühle zu holen. Allerdings muss ich das noch mit dem Zoll hier abklären weil es sein könnte, dass der uns "Einfuhrzoll" berechnet und dann lässt sich das alles nicht bezahlen. Rollstühle werden sehr gesucht und dringend benötigt zumal sich Albaner das nicht leisten können und selbst das Krankenhaus kann für Patienten keine zur Verfügung stellen. Wir wollen, wenn es klappt, die Rollstühle dann an jene verschenken die sich keinen leisten können.

 

 

Mai: 2017

 

Wir hatten einen jungen Mann, der uns nach einem schweren Unfall, bei dem er den linken Unterschenkel verloren hatte,  uns gebeten hat ihm zu helfen. Wir arbeiten ja schon lange mit der "medizinischen Nothilfe Albanien" zusammen und deshalb halfen wir dem Mann eine neue Prothese zu bekommen. Er kann jetzt quasi "normal" und ohne Krücken gehen.

Eine Behinderten Organisation für Kinder hat uns darum gebeten Ihnen Behinderten gerechte Rollstühle zu besorgen; das Problem hierbei ist immer, dass diese Organisationen quasi kein Geld haben und somit gaben wir 2 Rollstühle ebenfalls von "Medizinische Nothilfe Albanien" für einen geringen Preis an sie weiter.

Sie haben uns gesagt, dass  keine Gesichter auf Bildern zu sehen sein sollten (in Albanien eine viel gefragte Bitte). Dem kommen wir natürlich entgegen.

 

Ich muss nach Deutschland fahren um Möbel und Stühle für einen Kindergarten abzuholen. Die Fotos dafür stelle ich demnächst hier ein.

 

 

März/April: 2017

 

Dem Krankenhaus in Durres konnten wir Blutdruckgeräte besorgen die uns die Fa. Beurer aus Ulm als Spende zukommen lies. Man muss sich das einmal vorstellen, es gab gerade mal 1 Blutdruckgerät und dieses funktionierte nicht mehr richtig weil die Manschette völlig ausgeleiert war. Leider hat uns der Zoll etwa 40.-€ abgenommen obwohl dies eine Spende war. Albanien kann ohne Korruption nicht leben....

 

 

Erion, Chef der                        

Krankenschwestern und       der Pfleger bei der                  Entgegennahme der neuen Blutdruckgeräte.                    

Normalerweise erhalten wir für Weihnachten von "ADRA", einer Organisation der Adventisten, Weihnachtspakete für Kinder. Der Bedarf für dieses Jahr wären etwa 200 Pakete gewesen. Leider hat Adra nur die Hälfte der Pakete bekommen die sie normalerweise erhalten,- Kinder in Deutschland und Österreich packen immer jedes Jahr Kartons für Kinder in armen Ländern aber wegen der Flüchtlinge war das Angagement in diesem Jahr auch auf Kinder von Flüchtlingsfamilien ausgerichtet und deshalb konnten nur die Hälfte der Pakete, die normalerweise hierher kommen, nach Albanien geschickt werden. Trotzdem war "ADRA" bereit uns 40 Pakete zu geben worüber wir sehr dankbar sind.

 

 

Juli: 2016

 

Da das Krankenhaus in Durres keine Medikamente mehr hatte und auch keine mehr bestellen konnte, haben wir als "AMOS" bei Bayer angefragt ob wir eine Sachspende erhalten könnten und diese wurde uns gewährt. Ohne z.B. "Xarelto", einem Blutverdünnungsmittel, wäre Operationen fast nicht mehr möglich gewesen. Wir sind froh und dankbar, dass "bayer" sich entschieden hat zu helfen. Neben "Xarelto" haben sie uns noch Anibiotika gespendet....

 

 

Die Repräsentantinnen von Bayer mit dem Direktor vom "Hospital Durres"

 

 

Insgesamt 8 Kartons mit Medikamenten für mindestens 12 Monate.....

 

 

.... und vor allem der Chirurg und die Mitarbeiter der Apotheke waren begeistert....