Ein kleines Video über Albanien und unsere Arbeit gibt einen kleinen Eindruck dessen was wir gemacht haben und nach wie vor tun. Es wurde von einem Besucher aus Deutschland, der sich sehr für Albanien interessiert,  gemacht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr:

 

Vor Weihnachten wurden wir von einer Gemeinde gefragt ob wir eventuell noch Weihnachtspakete für Kinder hätten. Es ist eine langjährige Tradition, dass verschiedenste Organisationen aus Deutschland  Weihnachtspakete für Kinder nach Albanien schicken die dann hier verteilt werden. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder von "ATAC" Pakete erhalten die wir dann verschenkt haben. Aber dieses Jahr brauchten wir keine. Als die Anfrage der "Kisha Kristian Durres" kam war es auch viel zu spät um noch etwas zu bekommen. Aber ich habe dann die "Johanniter" in Deutschland kontaktiert und die waren tatsächlich bereit, zumal der Transport noch nicht aus Deutschland weggefahren war, uns 200 Pakete zur Verfügung zu stellen wobei der Transport erst nach Weihnachten in Skodra, etwa 170 km von Durres entfernt, eintreffen sollte. Das war doch mal eine gute Nachricht. Also organisierten wir eine Möglichkeit um die Pakete von Skodra nach Durres zu bringen. Es gab allerdings ein Problem: Ein Paket war zwischen 15 und 20 Kilogramm schwer. Also mussten wir ca. 4000 Kilogramm verladen. Und das ohne LKW..... Also fuhren 3 Autos nach Skodra, davon ein Kleintransporter.

Ich habe mich dann entschieden diese Pakete zu öffnen um zu sehen was so drin war und um sie neu zu verpacken und zu verteilen. Da konnten wir dann nicht nur die Gemeinde in Durres beschenken, sondern auch die Waisenhäuser in Elbasan und dazu noch einige sehr arme Familien. Das war eine große Überraschung für Viele. Eine stressige, aber tolle Aktion. Vor allem die Leute in Elbasan machen einen tollen Job und ihnen zu helfen ist einfach richtig und entspricht zutiefst dem was AMOS eigentlich ist. Gott weiß schon was er macht.

Erion, ein junger Zahnarzt und langjähriger Freund, hat finanziell einfach nicht die Möglichkeit sein Praxis gut einzurichten. Da er uns und unsere Patienten allerdings immer umsonst behandelt, hatte ich mich schon vor 2 Jahren entschlossen ihm hierbei zu helfen. So konnten wir zum Beispiel kurz vor Weihnachten Geräte und Zubehör für ihn als Spende von der Fa. Sirona bekommen. Dieses hochwertige medizinische Equipment wäre für Erion unbezahlbar da er, wenn es hoch kommt, für eine Behandlung etwa 10.- bis höchsten 15.-€ erhält. Es gibt hier in Albanien ja keine Krankenversicherung die Kosten übernehmen würde. Damit sind gerade mal die Unterhaltskosten der kleinen Klinik gedeckt und Erion muss deshalb nebenher noch im Krankenhaus in Durres arbeiten. Ich denke, dass es eine gute Entscheidung ist ihm hier ein bisschen zu helfen.

 

 

 

 

 

 

Ankunft eines großen Transports mit Hilfsgütern für mehrere Organisationen:

 

Am Samstag kam endlich der von uns erwartete Transport mit Baumaterial für die Renovierung des Gebäudes von "BUFSH" (Luka) an. Mit auf dem LKW waren auch noch Paletten mit Mehl, Nudeln, Konserven und anderen Sachen die uns die Organisation "Hoffnung und Hilfe e.V." aus Lossburg im Schwarzwald Kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Diese Hilfsorganisation

hat auch den Transport geplant und durchgeführt; ein Geschenk des Himmels!! Außerdem konnten wir auch noch Material für die Physiotherapeutische Abteilung des Krankenhauses hier in Durres mit dem Transport nach Albanien bringen; und in aller letzter Minute einen Elektrorollstuhl für eine Frau die seit einem Unfall nicht mehr laufen konnte und bei diesem Unfall ihre beiden Söhne verloren hatte.

Trotz erheblicher Probleme mit der Einfuhr Behörde (was in Albanien der Normalfall ist), - wir mussten den fast kompletten LKW in einen anderen LKW umladen weil ansonsten die Fahrer nicht rechtzeitig wieder aus Albanien weggekommen wären, (es ist müßig sich im Detail darüber zu äußern "das deutsche Gemüt könnte die Umstände hier wahrscheinlich nicht wirklich fassen) - konnten wir alles abwickeln und die Fahrer sind am Montagmorgen via Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich abgefahren und werden rechtzeitig in Deutschland zurück sein.

Die "Fa. Zimmer" aus Neu-Ulm hat uns Geräte für das Krankenhaus gespendet und "Herr Hans Herzog aus Nürnberg" hat ebenfalls Geräte für die Magnetfeld Therapie als Spende an uns weiter gegeben. Erion bekam von der "Fa. Melag aus Berlin" ein Desinfektion Gerät (Autoclave) als Spende und ist überglücklich.

Für uns als "AMOS-Mission" waren das vom Aufwand und Durchführung etwa 8 Monate Arbeit und wir profitieren davon in keiner Weise noch werden wir dafür bezahlt. 

Da Gott unser Versorger ist sind wir deshalb ein starkes Zeugnis für viele Albaner, die überhaupt nicht verstehen können wie das alles eigentlich funktioniert. Gott ist groß!

Allerdings war wohl die Beschaffung des Elektro Rollstuhls das unglaublichste Ereignis im Zusammenhang mit dem Transport. Ein Mitarbeiter von der Fa. Sunrise, Herr Zoltan Fekete, der selber Gehbehindert ist, organisierte den Rollstuhl in der Schweiz, brachte ihn persönlich von Bern an die deutsch-schweizerische Grenze wo er dann von einem Bekannten von "Hoffnung und Hilfe e.V." abgeholt und in der Schwarzwald gebracht wurde. Und das alles innerhalb von nur einem Tag... Unglaubliche Aktion die Gott mit Sicherheit segnen wird und mich aus dem Stauen nicht mehr herausbringt!! Klasse.

 

 

 

5 Tage mit Terry Mortenson von "Answers in Genesis":

 

Terry Mortenson von "Answers in Genesis" war auf Einladung von AMOS-Mission hier nach Albanien gekommen. Wir hatten Veranstaltungen in Elbasan in der dortigen "Josua Gemeinde", in Durres im "Kristian Center" einer ursprünglich kanadischen Freikirche. Als AMOS waren wir zuständig bei diesen Veranstaltungen für die komplette Organisation und das Catering. Neben viel Kaffee und Getränken sowie Gebäck, wurden in Elbasan noch 80 Pizzas und in Durres 15 Familien Pizzen vertilgt. Die 8 Stunden dauernden Seminare waren für die meisten Besucher dermaßen interessant, dass quasi niemand den Raum verließ. Und in den Fragestunden nach den Seminaren hätten wir locker noch einige Stunden dazu nehmen können aber wir begnügten uns mit 45 Minuten. In Elbasan hielt Terry dann auch noch den Sonntags Gottesdienst nachdem dann Besucher zu mir kamen und immer nur sagten: fantastisch, fantastisch. Diese beiden Seminare und der Gottesdienst waren unter unserer alleinigen Verantwortung. Hier kleine Einsichten:

Am Montagabend fanden wir dann Zeit mit Terry als Familie ein kleines Abendessen zu haben. Am Dienstag morgen wurde Terry dann in Tirana erwartet um dort an der Universität für Geologie mit Studenten zu sprechen und sich anschließend mit einigen Lehrern und Professoren zu einem persönlichen Austausch zu treffen. Die Organisation hierfür hatten ebenfalls wir als AMOS-Mission aber hier in enger Zusammenarbeit mit "Campus Crusade", einer christlichen Organisation die unter säkularen Studenten arbeitet. Sicherlich war das eine starke Herausforderung die Terry aber, selber Professor, äußerst brillant meisterte:

Am Mittwoch war dann Terry Gast im Fernsehstudio von Radio7 um eine Aufzeichnung zu machen die innerhalb der nächsten Wochen ausgestrahlt werden wird.

Am Donnerstag wird er noch mit Campus Crusade ein sogenanntes "Outreach" machen bevor er dann in den Kosovo abreisen wird um dort in einer Gemeinde ein 5 tägiges Seminar abzuhalten.

 

 

 

Terry Mortenson im Fernsehstudio in Tirana.

Der ganze Aufenthalt von Terry Mortenson in Albanien wurde von AMOS-Mission organisiert und durchgeführt. Wir waren gute 6 Monate damit beschäftigt und natürlich stellt sich die Frage, ob es sich gelohnt hat. Die Antwort hierfür ist ein absolutes Ja. Schon jetzt fragen viele Leute ob es nicht möglich wäre eine lange, auf einen Ort konzentrierte Konferenz mit Terry Mortenson zu veranstalten bei der dann alle Pastoren und Leiter aus ganz Albanien eingeladen werden "müssen"...… mal sehen wie Gott hier weitergehen will. Zum Schluss noch einen Satz den ein Geologie Student zu Terry sagte: "Seit Jahren habe ich Fragen die mir niemand beantworten konnte, Heute haben Sie mir die Antworten gegeben. Vielen Dank hierfür!"