Ankunft eines großen Transports mit Hilfsgütern für mehrere Organisationen:

 

Am Samstag kam endlich der von uns erwartete Transport mit Baumaterial für die Renovierung des Gebäudes von "BUFSH" (Luka) an. Mit auf dem LKW waren auch noch Paletten mit Mehl, Nudeln, Konserven und anderen Sachen die uns die Organisation "Hoffnung und Hilfe e.V." aus Lossburg im Schwarzwald Kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Diese Hilfsorganisation

hat auch den Transport geplant und durchgeführt; ein Geschenk des Himmels!! Außerdem konnten wir auch noch Material für die Physiotherapeutische Abteilung des Krankenhauses hier in Durres mit dem Transport nach Albanien bringen; und in aller letzter Minute einen Elektrorollstuhl für eine Frau die seit einem Unfall nicht mehr laufen konnte und bei diesem Unfall ihre beiden Söhne verloren hatte.

Trotz erheblicher Probleme mit der Einfuhr Behörde (was in Albanien der Normalfall ist), - wir mussten den fast kompletten LKW in einen anderen LKW umladen weil ansonsten die Fahrer nicht rechtzeitig wieder aus Albanien weggekommen wären, (es ist müßig sich im Detail darüber zu äußern "das deutsche Gemüt könnte die Umstände hier wahrscheinlich nicht wirklich fassen) - konnten wir alles abwickeln und die Fahrer sind am Montagmorgen via Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich abgefahren und werden rechtzeitig in Deutschland zurück sein.

Die "Fa. Zimmer" aus Neu-Ulm hat uns Geräte für das Krankenhaus gespendet und "Herr Hans Herzog aus Nürnberg" hat ebenfalls Geräte für die Magnetfeld Therapie als Spende an uns weiter gegeben. Erion bekam von der "Fa. Melag aus Berlin" ein Desinfektion Gerät (Autoclave) als Spende und ist überglücklich.

Für uns als "AMOS-Mission" waren das vom Aufwand und Durchführung etwa 8 Monate Arbeit und wir profitieren davon in keiner Weise noch werden wir dafür bezahlt. 

Da Gott unser Versorger ist sind wir deshalb ein starkes Zeugnis für viele Albaner, die überhaupt nicht verstehen können wie das alles eigentlich funktioniert. Gott ist groß!

Allerdings war wohl die Beschaffung des Elektro Rollstuhls das unglaublichste Ereignis im Zusammenhang mit dem Transport. Ein Mitarbeiter von der Fa. Sunrise, Herr Zoltan Fekete, der selber Gehbehindert ist, organisierte den Rollstuhl in der Schweiz, brachte ihn persönlich von Bern an die deutsch-schweizerische Grenze wo er dann von einem Bekannten von "Hoffnung und Hilfe e.V." abgeholt und in der Schwarzwald gebracht wurde. Und das alles innerhalb von nur einem Tag... Unglaubliche Aktion die Gott mit Sicherheit segnen wird und mich aus dem Stauen nicht mehr herausbringt!! Klasse.

 

 

 

5 Tage mit Terry Mortenson von "Answers in Genesis":

 

Terry Mortenson von "Answers in Genesis" war auf Einladung von AMOS-Mission hier nach Albanien gekommen. Wir hatten Veranstaltungen in Elbasan in der dortigen "Josua Gemeinde", in Durres im "Kristian Center" einer ursprünglich kanadischen Freikirche. Als AMOS waren wir zuständig bei diesen Veranstaltungen für die komplette Organisation und das Catering. Neben viel Kaffee und Getränken sowie Gebäck, wurden in Elbasan noch 80 Pizzas und in Durres 15 Familien Pizzen vertilgt. Die 8 Stunden dauernden Seminare waren für die meisten Besucher dermaßen interessant, dass quasi niemand den Raum verließ. Und in den Fragestunden nach den Seminaren hätten wir locker noch einige Stunden dazu nehmen können aber wir begnügten uns mit 45 Minuten. In Elbasan hielt Terry dann auch noch den Sonntags Gottesdienst nachdem dann Besucher zu mir kamen und immer nur sagten: fantastisch, fantastisch. Diese beiden Seminare und der Gottesdienst waren unter unserer alleinigen Verantwortung. Hier kleine Einsichten:

Am Montagabend fanden wir dann Zeit mit Terry als Familie ein kleines Abendessen zu haben. Am Dienstag morgen wurde Terry dann in Tirana erwartet um dort an der Universität für Geologie mit Studenten zu sprechen und sich anschließend mit einigen Lehrern und Professoren zu einem persönlichen Austausch zu treffen. Die Organisation hierfür hatten ebenfalls wir als AMOS-Mission aber hier in enger Zusammenarbeit mit "Campus Crusade", einer christlichen Organisation die unter säkularen Studenten arbeitet. Sicherlich war das eine starke Herausforderung die Terry aber, selber Professor, äußerst brillant meisterte:

Am Mittwoch war dann Terry Gast im Fernsehstudio von Radio7 um eine Aufzeichnung zu machen die innerhalb der nächsten Wochen ausgestrahlt werden wird.

Am Donnerstag wird er noch mit Campus Crusade ein sogenanntes "Outreach" machen bevor er dann in den Kosovo abreisen wird um dort in einer Gemeinde ein 5 tägiges Seminar abzuhalten.

 

 

 

Terry Mortenson im Fernsehstudio in Tirana.

Der ganze Aufenthalt von Terry Mortenson in Albanien wurde von AMOS-Mission organisiert und durchgeführt. Wir waren gute 6 Monate damit beschäftigt und natürlich stellt sich die Frage, ob es sich gelohnt hat. Die Antwort hierfür ist ein absolutes Ja. Schon jetzt fragen viele Leute ob es nicht möglich wäre eine lange, auf einen Ort konzentrierte Konferenz mit Terry Mortenson zu veranstalten bei der dann alle Pastoren und Leiter aus ganz Albanien eingeladen werden "müssen"...… mal sehen wie Gott hier weitergehen will. Zum Schluss noch einen Satz den ein Geologie Student zu Terry sagte: "Seit Jahren habe ich Fragen die mir niemand beantworten konnte, Heute haben Sie mir die Antworten gegeben. Vielen Dank hierfür!"

September/Oktober: 2018

Hallo zusammen,

Dr. Tanny hat mich heute morgen angesprochen weil er wieder mal 3 Patienten hat die seit 3 Monaten in der orthopädischen Abteilung liegen und die von ihren Familien nicht mehr versorgt werden. Mann lässt diese Menschen einfach im Stich. Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere von euch noch an die Rumänin Silvia, die weder sprechen noch sonst etwas machen konnte und die volle 9 Monate im Krankenhaus lag. Wir haben damals geholfen zumindest Hygienemittel, Essen und Getränke zu besorgen und wir gingen mit ihr auch oft mit Hilfe eines Rollstuhles spazieren wobei wir sie auch in die Gemeinde mitnahmen. Wohlgemerkt kam der Rollstuhl von uns... Ihr Ehemann damals war ja im Gefängnis und wollte als er entlassen wurde auch nichts mehr mit ihr zu tun haben. Auch das rumänische Konsulat sah keine Chance Silvia zu helfen.

 

Inzwischen "soll sie in Skodra sein" einer Stadt im Norden Albaniens. Wir waren damals in der Lage mit einem Rentnerehepaar aus Amerika Silvia zu helfen, sie mit Kleidung zu versorgen und eben auch Medikamente zu kaufen.

 

Die Patienten die Tanny heute erwähnte sind in genau der gleichen Situation wie damals Silvia. Niemand steht ihnen zur Seite, versorgt sie oder kauft ihnen Essen und trinken. Geschweige denn, dass ihnen Kleidung gegeben wird. Nur weil Tanny eben Tanny ist, werden die alten Menschen nicht auf die Straße gesetzt...

 

Man könnte meinen dies seien Einzelfälle. Mitnichten. Das kommt laufend vor, dass alte, vielleicht behinderte Menschen schlicht "ausgesetzt" werden. Schlimmer als bei Haustieren in Deutschland kann man sagen. Nur, die Tiere in Deutschland haben Tierheime. In Albanien gibt es das nicht und Auffanghäuser für genannte Menschen gibt es eben auch nicht; geschweige den ein Altersheim.


Ich habe mich heute morgen gefragt wo eigentlich die ganzen Christen sind. Hier gibt es ungezählte missionarische Einrichtungen, teils sogar große Einrichtungen wie z.B. Caritas aber,  die sehen sich außerstande hier zu helfen. Warum? Es geht um das liebe Geld; schlicht keines da. Deshalbkommt man zu uns aber: "schlicht keines da".....

Trotzdem werde ich versuchen zu sehen was wir vielleicht machen können. Wenn wir als Christen nicht in der Lage sind in solchen Fällen zu helfen, dann grausst es mir bei der Vorstellung Jesus gegenüber  zu stehen und hören zu müssen:.."ich habe dich nie gekannt.." (euch ist ja die Geschichte bekannt)


Ich konnte nur 2 Bilder machen. Bilder sagen oft mehr als Worte.

September 2018:

 

Die Vorbereitungen auf unsere Konferenz mit "Answers in Genesis" läuft auf Hochtouren. Wir werden 4 verschiedene Veranstaltungsorte haben und "Terry Mortenson" wird bei Radio7 sowohl eine Aufzeichnung für das Fernsehen machen und ein Gespräch für das Radio wird es ebenfalls geben. Wir hoffen, dass diese Konferenz ein Erfolg wird und können es fast nicht abwarten bis es endlich soweit ist... 

 

Der Transport für BUFSH ist für Ende September, Anfang Oktober geplant.

Leider habe ich noch nicht für alle Materialien Zusagen, bin aber täglich am telefonieren. Gott wird helfen alles gut über die Bühne zu kriegen.

 

Nach wie vor haben wir keinen Elektro Rollstuhl finden können. "Christian Center Durres" hat uns gebeten für eine Frau die bei einem Unfall Ihre Kinder verloren hat und selber Gehbehindert ist, einen solchen Stuhl zu finden. Sie geht in die Gemeinde und findet langsam wieder ins Leben zurück. Es fehlt ihr an Mobilität und in Fällen wie diesem denke ich, dass es nur richtig ist wenn wir versuchen zu helfen.

 

Wir brauchen zwingend einen Minivan. Auch den können wir zur Zeit leider nicht finden. Vielleicht weiß ja jemand wo wir einen herbekommen... Ich muss immer noch die Materialien für das Krankenhaus abholen die inzwischen seit 3 Monaten bei "Mission is possible" stehen. Ohne Van geht das aber nicht.

 

Schule hat begonnen: nach einer 3 monatigen Sommerpause gehen seit 17. September auch unsere Kinder endlich wieder in die Schule. Das ist wirklich entlastend. § Monate Sommerferien sind einfach zu lang. Mir gibt das auch ein bisschen mehr Spielraum um mich intensiver um das zu kümmern was bei AMOS ansteht.

Juli/August: 2018

 

Da wir im Oktober eine Konferenz mit "Answers in Genesis" haben, sind wir momentan sehr mit organisatorischen Dingen beschäftigt. Es gilt unter anderem Material vom englischen ins albanische zu übersetzten und die Veranstaltungsorte fest zu legen. Der Sprechen der von "AiG2 kommen wird ist Terry Mortenson.

 

 

 

Terry Mortenson

Terry ist Geschichts- und Geologie Professor mit Doktor Grad und war Jahrelang mit "Champus Crusade" unterwegs.

Bei "AiG" geht es im besonderen darum den Wahrheitsgehalt der Bibel aufzuzeigen und Theorien wie die "Evolutionstheorie" zu widerlegen. Wir denken, dass gerade auch Albanien Seminare von "AiG" dringend brauchen kann.

 

Wir haben Sachspenden von einigen Firmen aus Deutschland erhalten die hauptsächlich in der Physiotherapeutischen Abteilung des Krankenhauses in Durres benötigt werden. Ich muss die Geräte wie z.B. Ultrasound und Home Training - Geräte allerdings noch in Deutschland abholen.

 

Weiterhin sind wir dabei Baumaterial für Luka zu organisieren. Luka ist der Leiter von "BUFSH", die stark in der Kinder und Jugendarbeit engagiert sind und viele Gemeinden und Kindergarten hier in Albanien mit biblischem Material versorgen. Nebenbei ist Luka auch ein Prediger und geht sehr oft in Gemeinden als Gastredner wobei diese Redner nicht bezahlen können und Luka somit oft auf Hilfe von "außen" angewiesen ist. Da auch kein Geld für die Renovierung des Centers da ist, versuchen wir ihm bei der Beschaffung von Baumaterial zu helfen. Noch fehlen allerdings ein paar Zusagen.. 

Luka hat einmal vor 3 Jahren versucht in Deutschland Spenden für seinen Dienst zu bekommen und dafür ungezählte Rundbriefe versandt. Eingegangen sind insgesamt 23.-€…(!!)

           Das Gebäude von "BUFSH" und Luka mit seiner Familie.

 

Trotz der organisatorischen Arbeit im Moment,- wir versuchen neben "AiG" noch andere international bekannte Redner nach Albanien einzuladen, geht die soziale Arbeit natürlich weiter wie immer. nach wie vor brauchen Menschen Medikamente, Essen, Rollstühle und andere Hilfe. Da wir inzwischen sehr bekannt sind, erreichen uns täglich "Hilferufe" die wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch hören und versuchen zu helfen.

 

 

Mai/Juni: 2018

 

wie bereits erwähnt habe ich seit 5 Wochen starke Probleme mit dem rechten Knie: Verformung des Meniskus, ein  beginnender Knorpel Schaden und ein eine beginnende Arthrose laut Dr. Tanny. Momentan werde ich mit Ultraschall und Radarbestrahlung behandelt aber sollte das nicht helfen ist eine Operation unumgänglich. In 8 Tagen weiß ich mehr. Letzte Woche kam dann noch irgend etwas mit Darm und Magen dazu, so dass ich teilweise vor Krämpfen
nicht mehr schlafen konnte. Ein befreundeter Arzt aus Deutschland hat mir dann ein Medikament empfohlen das langsam Besserung bringt. Defacto bin ich aber seit 5 Wochen ziemlich eingeschränkt und trotzdem geht es für uns drunter und drüber:
Agim, ich erwähnte ihn, hat Lungenkrebs im Endstadium, muss inzwischen beatmet werden und seine Familie will,dass das zuhause passiert, kann sich das allerdings nicht leisten. Deshalb haben wir ihm jetzt eine Beatmungsgerät"ausgeliehen" und übernehmen auch die Kosten dafür.
Eine uns bekannte Familie hat nichts zu essen und kein Wasser im Haus; auch hier denke ich ist es richtig zu helfen was wir auch tun. Die Familie ist gläubig.
Die Abteilung im Krankenhaus wo ich zur Zeit behandelt werde benötigt zwingend Maschinen und Geräte um Patienten gut behandeln zu können. Ich habe mich mit mehreren Firmen in Verbindung gesetzt um etwas "aufzutreiben". Wenn das jemand im Gebet mittragen möchte... Danke. Eine Firma hat mir bereits zugesagt Geräte für "Magnettherapie" zukommen
zu lassen.
Luka, Leiter von BUFSH, einer christlichen Einrichtung die hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, muss sein Gebäude das er von einer holländischen Mission übernommen hat, renovieren. Ihm fehlen die Mittel dazu und er bat mich um Hilfe. Auch hier versuchen wir nun Baumaterial und Hochbetten inclusive Matratzen für Luka zu finden. Für zweites habe ich bereits ein Zusage von einem Gläubigen Geschäftsmann erhalten....
Man sieht, auch wenn ich momentan in meiner Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt bin, geht mir die Arbeit nicht aus aber das ist und war mein Auftrag von Gott für AMOS. (auch eine Bestätigung Gottes trotz immenser Probleme nicht aufzugeben...)
Ich kämpfe noch mit mir ob ich mit Agim, dem Krebs Patienten, um Heilung beten soll,- er hat nur noch wenig Zeit, aber irgendwie …. Seine Familie redet von mir immer als Pastor.....

 

April/Mai: 2018

März/April 2018:

 

Ali Kurti hat mit seiner Gemeinde das 20 jährige Jubiläum gefeiert. Ali war in der Zeit des Kommunismus Hochschulprofessor und danach Bürgermeister der kleinen Stadt Pequin. Als ihn der Ruf Gottes erreichte gab er alles auf und entschied sich die Gemeinde "Burimi e Shpreses" zu gründen; damals auch mit Hilfe deutscher Missionare aus dem Osten. Auch eine langjährige Freundin von mir war damals ein Teil davon. 

Deshalb waren zu der Jubiläumsfeier auch viele Deutsche angereist um dieses für Albanien nicht gerade oft gefeierte Fest mit zu unterstützen.

 

Nur 2 Wochen später war Ostern. Ali´s Gemeinde und die Gemeinde von Etleva, eine unserer Beterinnen, taten sich für das Osterfest zusammen und gestalteten gemeinsam das Auferstehungsfest des Herrn Jesus.

 

 

Bei beiden Festen waren wir als AMOS den Gemeinden behilflich das finanziell zu stemmen.

 

 

 

 

 

2017:

 

 

4 Paletten mit Material

 

 

Aber wir haben das Material im Krankenhaus abgeliefert...

 

Ebenso die Möbel für die Kindergärten. Alles konnten wir in Albanien mit dem Bus der "Khisha Christian Durres" von dem Platz wo alles abgestellt war, abholen.