Fatbardha und ich sind seit 2006 verheiratet. Sie kam mit ihren beiden Kindern Osama und Mariam aus Ägypten wo Sie wegen ihres christlichen Glaubens viele Schwierigkeiten hatte. Nach unserer Hochzeit wollten wir eigentlich nach Deutschland gehen.  Aber jeder Versuch dies umzusetzen ging gründlich daneben. Deshalb fragte ich ernsthaft den Herrn Jesus ob er eventuell wolle, dass wir nach Albanien gehen sollten; ein Gedanke der mir überhaupt nicht gefallen wollte... Ich hatte deshalb ziemliche Kämpfe mit dem Herrn aber, es war die einzig offene Tür auch wenn ich keine Ahnung hatte was ich dort sollte.

 

Nachdem dann endlich die Entscheidung nach Albanien zu gehen getroffen wurde, öffnete der Herr, sehr zu meiner Überraschung, ziemlich schnell viele Türen.  Bereits in der ersten Woche halfen wir eine Gemeinde zu gründen und dann auch noch Stühle, Musikanlage und Instrumente für die neue Gemeinde zu finden und nach Albanien zu bringen.

Philippinischen Seeleuten, die in Albanien festsaßen und nicht wußten wie sie wieder nach Hause kommen würden, konnten wir innerhalb von 3 Tagen die Pässe, die eingezogen waren weil die albanische Regierung die Seeleute als Illegale betrachtete, wieder besorgen. Und damit konnten wir die Menschen mit Hilfe des Philippinischen Kosulats in Italien ziemlich schnell wieder nach Hause auf die Philippinen bringen.

Ausserdem halfen wir einem OM-Schiff den  Wochenlangen Aufenthalt in Albanien mit zu organisieren.

 

Aber wie sollte es weitergehen?

 

Da eine Arbeit in Albanien zu finden, vor allem als Deutscher,  unmöglich war, (60% Arbeitslosigkeit) ging ich immer wieder Wochenweise nach Deutschland um als Saisonarbeiter Geld zu verdienen  und damit unseren Lebensunterhalt für Albanien zu finanzieren.

Im August 2007 wurde dann unser Sohn Benjamin geboren. Danach wurde es schwieriger nach Deutschland zu reisen und nach mehreren Gesprächen mit Pastoren und geistlichen Leitern entschieden wir uns die "AMOS-Mission" zu gründen.

 

Von Anfang an bestätigte der Herr Jesus dieses Projekt und schenkte uns viele Unterstützer und Freunde. Angefangen von der Arbeit mit Kindern die an "Osteogenesis Imperfecta" (Glasknochen)  leiden, - es gab darüber auch ein Bericht im wichtigsten albanischen Nachrichtensender "NEWS 24" - und einer schnell wachsende Hauskirche, über verschiedene soziale Projekte, sowie der Zusammenarbeit mit anderen christlichen Organisationen und Gemeinden, entwickelte sich AMOS-Mission zu einer festen und teils weit bekannten Größe in Albanien.

 

Nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit dem staatlichen Krankenhaus in Durres, und der damit verbundenen Hilfe  medizinisches Equipment zu besorgen und  Patienten zu helfen denen in Albanien medizinisch nicht geholfen werden konnte, machte uns zu einem gebrauchten und sehr geschätzten Partner mit dem eine verlässliche Zusammenarbeit möglich war und ist.

 

Gott gab uns in den letzten Jahren viele Freunde und Unterstützer die "AMOS-Mission" im Gebet, finanziell und durch viele Sachspenden getragen haben. Es ist ein Gott gewirktes Wunder, dass es uns in der heutigen Form  schon fast 12 Jahre gibt. 





Autospende für Amos





                      Erste Hauskirche 2009





Osama, Benjamin und Mariam